: Auswärtiges Amt will in einen Neubau
Berlin. Außenminister Kinkel (FDP) will das Auswärtige Amt in Berlin in einem Neubau unterbringen. Kinkel lehnt das ehemalige Reichsbank-Gebäude als Standort ab: „Ein für das internationale Ansehen Deutschlands so wichtiges Ministerium wie das Auswärtige Amt, als größtes nach Berlin ziehendes Ressort, muß würdig untergebracht werden.“ Deswegen müsse es einen Neubau geben. Kinkel bekräftigte, Beschluß und Zeitplan zum Umzug von Parlament und Regierung an die Spree würden voll umgesetzt. Für ihn sei klar, daß Berlin „Hauptstadt mit allen Rechten und Pflichten“ werde, sagte Kinkel weiter.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen