: Australien verbietet Demos
SYDNEY ap ■ Zwei Tage vor einer Konferenz der Welthandelsorganisation WTO in Sydney haben die australischen Polizeibehörden alle Demonstrationen von Globalisierungskritikern verboten. Polizeisprecher Dick Adams begründete die Entscheidung mit der Androhung von Gewalt durch extremistische Gruppen. Die WTO-Kritiker erklärten jedoch, sie setzten die Vorbereitung der für Donnerstag und Freitag geplanten Kundgebungen fort. Sie erwarten bis zu 10.000 Teilnehmer an den Protestaktionen. Matt Skellern von der Gruppe noWTO verurteilte das Verbot und sprach von einem Versuch der Behörden, die Globalisierungskritiker zu dämonisieren.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen