piwik no script img

■ AusländerTod bei Abschiebung

Bonn (dpa) — Seit Oktober 1990 sind insgesamt fünfzehn Ausländer in Polizeigewahrsam oder während des Abschiebeverfahrens gestorben. Dies geht aus einer gestern veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der PDS hervor. Wie die Bundestags-Pressestelle mitteilte, habe es sich „in den überwiegenden Fällen“ um Selbstmord gehandelt.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen