piwik no script img

■ AsylKein rechter Überfall

Sundern/Sauerland (dpa) – „Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ sind die beiden albanischen Asylbewerber im sauerländischen Sundern am Sonntag nicht von Rechtsradikalen angegriffen worden. Das erklärte gestern ein Sprecher der Kriminalpolizei Dortmund, die den Fall inzwischen übernommen hat. Der 22jährige Albaner, der schwerste Kopfverletzungen erlitt, schwebt weiterhin in akuter Lebensgefahr. Das zweite, leichter verletzte Opfer soll ausgesagt haben, sie seien von sieben oder acht Tätern mit Eisenstangen geschlagen worden. Von den Tätern fehlt noch jede Spur.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen