piwik no script img

Asiens Städte wachsen

■ Banker befürchten Umweltkollaps

Manila (dpa) – Von den 20 am stärksten umweltverschmutzten urbanen Ballungszentren der Welt sind sieben asiatische Riesenstädte: Peking, Kalkutta, Kanton, Manila, Schanghai, Schenjang und Xian. Bis zum Jahr 2000, heißt es im gestern von der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) veröffentlichten Jahresbericht 1992, werden zwölf von bis dahin weltweit 21 Megastädten mit zehn Millionen oder mehr Einwohnern in der asiatisch-pazifischen Region liegen. Mindestens ein Drittel aller Bewohner werde ihr Leben unterhalb der Armutsgrenze fristen. Bereits im Jahr 2020 werden über zwei Milliarden Menschen dieses Raumes in Städten leben. Als die größten Umweltprobleme dieser Ballungsgebiete werden Abfall, die fortschreitende Verschmutzung von Flüssen, eine um sich greifende Verpestung des Grundwassers, unzureichende Abflußsysteme und der Mangel an sanitären Einrichtungen genannt.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen