Leben und wählen in Berlin Die Stadt, der Müll und der Kiez Nirgendwo in Deutschland prallen Lebensentwürfe so hart aufeinander wie in Berlin. Was soll bleiben? Was sich ändern? Dazu sechs Anmerkungen. Von Nina Apin, Andreas Fanizadeh, Sophie Jung, Dirk Knipphals, Julian Weber und Sophia Zessnik 20.9.2026
Milliarden für den Strukturwandel Die Wüste lebt Die Lausitz verkörpert alles, was wir eigentlich nicht mögen. Arbeit von gestern, Kohle, geschundene Landschaft. Zeit für eine Liebeserklärung. Von Uwe Rada 31.7.2021
Ausstellungen im Humboldt Forum öffnen Take it easy, altes Haus Fassade und Kuppel des rekonstruierten Stadtschlosses werden Berlin noch lange Zeit beschäftigen. Nun öffnen sechs Ausstellungen. Von Susanne Messmer 18.7.2021
Fotoprojekt über „Kreuzberger Mischung“ Remixing Kreuzberg Auf dem Dragonerareal wird die Berliner Mischung neu erfunden. Ann-Christine Janssons Fotos zeigen Hoffnungen und Ängste, die damit verbunden sind. Von Uwe Rada 8.5.2021
Umbau von Parks wegen der Klimakrise Zurück zur Natur Parks sind für Großstädter in der Pandemie wichtiger denn je. In Berlin wird der beliebte Volkspark Friedrichshain für den Klimawandel fit gemacht. Von Andreas Hergeth 21.3.2021
FlanierenddieStadtaneignen Ganz Berlin ist in der Pandemie am Spazieren. Flanieren ist en vogue. Historisch betrachtet ist die Rolle des Flaneuers männlich besetzt. Doch das war gestern. Heute braucht es eine neue Erzählung. Die liefert das Autorinnenkollektiv des Buchs „Flexen. Flâneusen* schreiben Städte“ Von Lea Sauer, Mia Göhring und Özlem Özgül Dündar Ausgabe vom 19.12.2020, Seite 41, schwerpunkt Download (PDF)
Berlins fast vergessenes KZ (K)Ein Ort der Erinnerung Am Tempelhofer Feld stand einst das Columbia-Haus. Nun soll es dort eine sichtbare Erinnerung an die „Schule der Gewalt“ von Gestapo und SS geben. Von Alke Wierth 12.12.2020
Südliche Friedrichstadt und Mehringplatz Das vergessene Quartier Der Mehringplatz ist das ärmste Viertel in Berlins Mitte. Autorin Manja Präkels schaut dort seit Jahren dem städtischen Gefüge beim Zerbrechen zu. Von Manja Präkels 9.10.2020
Köpfe müssen rollen! Straßenumbenennungen haben wieder Konjunktur. Ob Kolonialisten oder Nazis: Alles muss weg, sagen die einen. Manchen geht das zu weit: Wo bleibt unsere Geschichte, fragen sie. Wieder andere sind mehr an neuen Namen interessiert – um neue Vorbilder zu etablieren Von Susanne Memarnia Ausgabe vom 7.3.2020, Seite 41, berlin Download (PDF)
Jetztauchnochder Wedding? Zwischen migrantischem Leben und Modebloggerinnen, zwischen Nachbarschaftspflege und Fast-Mitte-Dasein geht der Wedding seinen eigenen Weg. Aber wohin?44–45 Ausgabe vom 3.8.2019, Seite 41, berlin Download (PDF)
Kosmonautin zumAnfassen In den sechziger Jahren war die Welt im Raumfahrtfieber, mit dem die Stars aus dem All auch die Berliner ansteckten – zum Beispiel 1963 in Ostberlin. Eine Spurensuche Von Gunnar Leue Ausgabe vom 13.7.2019, Seite 41, berlin Download (PDF)
Warten aufdasWirtschaftswunder Schmuddelkind im Süden, im Norden schick – die Potsdamer Straße ist beides, und sie gilt als Toplage. Auch Sony Music richtet sich an der Straße ein, „Im Wirtschaftswunder“ heißt das Bauprojekt, das den Kiez verändern wird Von Plutonia Plarre Ausgabe vom 1.6.2019, Seite 41, berlin Download (PDF)
200. Geburtstag von Fontane in Berlin Bei Douglas nach links Theodor Fontane durchwanderte die Mark Brandenburg? Wir wandern mit Fontane durch Berlin! Auch hier lässt sich der Dichter (wieder)entdecken. Von Björn Kuhligk 21.4.2019
Mythos Sonnenallee Einst hieß sie Braunauer Straße nach Adolf Hitlers österreichischem Geburtsort, heute ist sie als „Arabische Straße“ bekannt. Um die Sonnenallee in Neukölln ranken sich viele Mythen. Dabei ist die Realität schon spannend genug. Sechs Eindrücke von Menschen, die die Straße gut kennenschwerpunkt 44–45 Ausgabe vom 23.3.2019, Seite 41, berlin Download (PDF)
Tempelhofer Feld in Berlin Ein Symbol für Freiraum Die Schließung des Flughafen Tempelhof machte vor 10 Jahren den Weg frei für eine große innerstädtische Freifläche. Wird sie unbebaut bleiben? Von Bert Schulz 27.10.2018
UnsereneuenNachbarn Die taz zieht um. Von der Rudi-Dutschke-Straße nur ein paar hundert Meter weiter an die südliche Friedrichstraße – und doch in eine andere Welt. Dort gibt es rund um den Mehringplatz einen gewachsenen Kiez. Und in der nahen Nachbarschaft ein neues Kunst- und Kreativquartier. Was können die Zugezogenen den Alteingesessenen geben? Von Susanne Messmer Ausgabe vom 20.10.2018, Seite 41, berlin Download (PDF)
Auf dem Holzweg Sie waren die Lieblinge der Stadt. Mit ihrem urbanen Dorf hat sich Berlin im Ausland geschmückt. Nun steht der Holzmarkt an der Spree vor dem Aus. Und alle schieben dem andern den Schwarzen Peter zu. Die Geschichte eines Missverständnisses Von Uwe Rada und Susanne Messmer Ausgabe vom 28.4.2018, Seite 41, berlin Download (PDF)
Straßenumbenennungen im Wedding Mehr als ein paar neue Namen Im Afrikanischen Viertel werden umstrittene Namen aus der deutschen Kolonialgeschichte getilgt. Die neuen Namen nehmen aber auch Bezug auf die koloniale Vergangenheit. Von Uta Schleiermacher 21.4.2018
Geschichten aus dem Plänterwald Hinein ins Vergnügen!+ Der Kulturpark im Plänterwald war zu DDR-Zeiten ein Publikumsmagnet. Unsere Autorin erinnert sich gern an Zuckerwatte und Riesenrad. Und an ein Konzert mit der Gruppe Pankow. Von Anja Maier 7.4.2018
Neue Namen braucht die Stadt Orientierung Straßennamen sollen Personen oder Ereignisse würdigen. Doch was, wenn sich die Meinung darüber ändert, wem solche Ehre gebührt? Wenn Kolonialverbrecher im Stadtbild verewigt sind? In der Mohrenstraße demonstrieren Aktivist*innen am Mittwoch erneut für Straßenumbenennungen Von Uta Schleiermacher Ausgabe vom 19.8.2017, Seite 41, Berlin Download (PDF)