die ortsbegehung Shoppen mit ein klein wenig Gedenken Das Mercado-Einkaufszentrum in Hamburg-Ottensen steht auf einem jüdischen Friedhof. Als Erinnerung daran gibt es nur eine eher unauffällige Gedenkwand am Treppenabsatz Von Petra Schellen Ausgabe vom 28.2.2026, Seite 46, stadtland Download (PDF)
Streit um Erinnerung in Salzwedel Wo die Familie Hirsch Mode verkaufte Das Haus, das in Salzwedel an prominenter Ecke steht, wird vielleicht doch nicht abgerissen. Seine jüdischen Bewohner wurden von den Nazis ermordet. Von Peter Nowak 27.1.2026
Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee Für alle Ewigkeit Der Jüdische Friedhof ist ein verwunschener Ort. Zeit spielt hier keine Rolle. Viele Grabmale sind verfallen, insgesamt sollen es 116.000 sein. Von Andreas Hergeth 26.12.2024
MeinVormieterMax Anschel,ermordet1944im KZ Durch einen Interneteintrag erfährt unser Autor, dass in seinem heutigen Wohnhaus einst ein Berliner Jude lebte, der von den Nazis ermordet wurde. Und von Nachbarn denunziert. Die Geschichte einer Recherche, die nahegeht Von Gereon Asmuth Ausgabe vom 16.11.2024, Seite 47, stadtland Download (PDF)
Audiowalk über jüdisches Leben Vom letzten Weg Berlin-Moabit wird zum Museum an der frischen Luft. Ein Audiowalk vermittelt eindrücklich Geschichte und Einzelschicksale jüdischen Lebens. Von Leonel Steinbrich 23.5.2023
Geschichtsträchtige Kapelle Werner hängt hier nicht mehr Die Mutter-Rosa-Kapelle in Oberwesel hieß bis vor 15 Jahren „Wernerkapelle“. Ihr Altarbild zeigte einen Schutzpatron der Judenverfolgung. Von Benno Schirrmeister 14.2.2023
Kölner Baustellen breiten sich aus Der große Bauzaunreigen Aus den Ruinen des jüdischen Viertels vor dem historischen Kölner Rathaus soll eine archäologische Zone werden. Nur dauert deren Bau schon 15 Jahre. Von Petra Schellen 17.12.2022
Eine jüdisch-deutsche Familiengeschichte „Eins habe ich anders gemacht“ Seit 15 Jahren in Berlin, mit Sehnsucht nach Tel Aviv: Wie für ihre Familie geht es für Michal Dimenstein hin und her zwischen Israel und Deutschland. Interview von Susanne Messmer 11.7.2021
Bau eines interreligiösen Gotteshaus „Es gibt mehr Religionen in Berlin“ Am Donnerstag war die Grundsteinlegung für das „House of One“ in Mitte. Die taz hat mit den Protagonisten des Drei-Religionen-Projektes gesprochen. Interview von Claudius Prößer 29.5.2021
Sängerin Sharon Brauner im Interview „Ich will, dass die Leute lachen!“ Sharon Brauner bringt Überlebende zum Weinen, wenn sie jiddische Lieder singt. Die gehören zu diesem Land und seiner Geschichte, sagt die Berlinerin. Interview von Thomas Winkler 16.5.2021
Jüdische Geschichte im Harz Zeitreise per Appstore In Seesen stand die früheste reformjüdische Synagoge. Eine App will diese besondere Geschichte der „nächsten Generation“ vermitteln. Von Isabella Boor 2.5.2021
das ding, das in gute hände kommt Das restituierte Waschbecken Von Bettina Maria Brosowsky Ausgabe vom 24.10.2020, Seite 58, kultur nord Download (PDF)
das ding, das kommt Geschichte mit acht Armen Von Bettina Maria Brosowsky Ausgabe vom 22.2.2020, Seite 58, kultur nord Download (PDF)
Israelischer Soziologe über Gedenken „Was heißt denn versöhnlich sein?“ Der israelische Soziologe Natan Sznaider sieht Berlin nicht nur als Ort der Geschichte und Erinnerung nicht als etwas, das Menschen besser macht. Interview von Jan Feddersen 25.1.2020
Topographie-Direktor Andreas Nachama „Politik ist nicht hilfreich“ Andreas Nachama geht als Direktor der Topographie des Terrors in den Ruhestand. Antisemitismus müsse man mit der Kraft der Versöhnung begegnen. Interview von Susanne Memarnia 28.12.2019
das ding, das kommt Symbolträchtiger Boppel Von Alexander Diehl Ausgabe vom 5.1.2019, Seite 58, kultur nord Download (PDF)
Kämpferin gegen Antisemitismus „Es geht um Abschreckung“ Die jüdische Berliner Anwältin Vladislava Zdesenko berät mit KollegInnen ehrenamtlich Familien und Kinder, die von antisemitischem Mobbing an Schulen betroffen sind. Interview von Katharina Meyer zu Eppendorf 2.6.2018
das ding, das kommt Solidarität und Sonnenschutz Von Alexander Diehl Ausgabe vom 12.5.2018, Seite 58, kultur nord Download (PDF)
„Die Vergangenheit interessiert mich nicht“ Klezmermusik entdeckte Daniel Kahn erst im Alter von 20 Jahren – bei einem Livekonzert in New Orleans. Was der gebürtige US-Amerikaner mit jüdischen Wurzeln da in der Kneipe hörte, klang funky, traurig, lustig und irgendwie jiddisch zugleich. Eine Initialzündung. Denn heute singt Kahn mit seiner Band The Painted Bird selbst alte jiddische Lieder und eigene Stücke, die meist politisch sind. Unpolitische Musik, die gibt es nicht, sagt Kahn, alles sei Ausdruck einer Weltanschauung – auch die Schlager von Helene Fischer Von Thomas Winkler und Amélie Losier Ausgabe vom 9.12.2017, Seite 46-47, das interview Download (PDF)
Ármin Langer über jüdische Identitäten „Juden sind heute Mainstream“ Ármin Langer machte eine Ausbildung zum Rabbiner am Abraham Geiger Kolleg. Dort flog er raus – weil er sich mit dem Zentralrat der Juden anlegte. Interview von Jasmin Kalarickal 17.10.2016