Muslimische Milizen massakrieren Bewohner christlicher Dörfer und die Armee greift nicht ein. Die Gewalt, offenbar Racheakte, erinnert an die Zustände in Darfur und im Ostkongo.
Mindestens 500 Menschen starben inzwischen bei religiösen Pogromen in Nigeria. Hinter dem Konflikt steckt ein Machtkampf zwischen christlichen und muslimischen Führungseliten.
Die Armee in Nigeria hat einen Aufstand radikaler Islamisten blutig niedergeschlagen. Die Zahl der Toten geht in die Hunderte. Bis zu 10.000 Menschen sind auf der Flucht.
Nigeria gegen eine Einschaltung des Internationalen Strafgerichtshofs in Darfur. UNO warnt vor drei Millionen Vertriebenen bis Jahresende, wenn sich nichts ändert
Port Harcourt, Zentrum des Ölhandels von Afrikas größtem Ölexporteur Nigeria, ist Kriegsschauplatz: Mit Luftangriffen will die Regierung Milizen in den Ölfeldern vernichten. Deren blutig ausgetragene Machtkämpfe haben hunderte Tote gefordert
Bürgerrechtler, die jahrzehntelang gegen Nigerias Militärdiktatoren stritten, sind vom gewählten Präsidenten Obasanjo enttäuscht. Der bekannte Menschenrechtsanwalt Gani Fawehinmi ist heute ein scharfer Gegner des neuen Systems