Historiker über polnische DP an der Ems „Die Harener fanden es ungerecht“ Haren an der Ems hieß ab 1945 Maczków und war bis 1948 eine polnische Stadt. Wie es dazu kam, erklärt Dokumentstionszentrums-Leiter Rüdiger Ritter. Interview von Petra Schellen 21.8.2024
Urteil gegen Sekretärin im KZ Stutthof Biologie schlägt Strafjustiz Kommentar von Klaus Hillenbrand Das Urteil im Stutthof-Prozess ist wegweisend – und führt gleichzeitig ins Leere. Denn knapp 80 Jahre nach dem NS-Staat leben fast keine Täter mehr. 20.8.2024
Jetzt erst: Recht Irmgard Furchner, ehemalige Sekretärin im KZ Stutthof, ist der Beihilfe zum Massenmord schuldig. Jahrzehntelanghatten deutsche Gerichte NS-Verbrecher geschont. Das Urteil ist historisch – doch es kommt zu spät3,13 Ausgabe vom 21.8.2024, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Verfolgung von Naziverbrechen NS-Prozesse vor dem Ende Die Verurteilung der KZ-Sekretärin Furchner könnte der letzte Fall seiner Art sein. Warum die Justiz zu spät gegen Tausende mutmaßliche Täter vorging. Von Klaus Hillenbrand 20.8.2024
Historisches Urteil gegen NS-Verbrecher Die Geschichte irregeleiteter Justiz Die Sekretärin des KZ Stutthof darf jetzt laut BGH verurteilt werden. Für den KZ-Kommandanten fanden Richter 1955 vor allem eins: strafmildernde Gründe. Von Gereon Asmuth 20.8.2024
75 Jahre Grundgesetz Grundsätze für eine Welt im Wandel Seit 1949 versucht das Grundgesetz allgemeingültige Regeln für ein Zusammenleben zu formulieren. Eine Analyse der wichtigsten Kapitel. Von Christian Rath 22.5.2024
Ein Konditormeister an der Kamera Kein anderer Film lockt in Kiel derzeit so viele Menschen ins Kino: In ihrer Dokumentation „Ich habe Kiel erlebt“ präsentieren Oliver Boczek und Gerald Grote die Privatfilme des Kieler Café-Besitzers Theodor Fiedler aus den Jahren 1939 bis 1955 Von Wilfried Hippen Ausgabe vom 22.5.2024, Seite 28, nordkultur Download (PDF)
Der Hausbesuch Die Demokratie bewegt sie Eleonore Kujawa war als Frau eine Pionierin im Schuldienst und bei der Gewerkschaft. Auch mit 94 Jahren engagiert sie sich noch gegen rechts. Von Eva-Lena Lörzer 1.5.2024
Verschickungskinder beim Roten Kreuz Wer weint, wird eingesperrt Schleswig-Holsteins Rotes Kreuz ließ Misshandlung von Verschickungskindern erforschen. In den Heimen gab es vor allem psychische Gewalt. Von Gernot Knödler 9.4.2024
Zukunft des Lübecker Buddenbrookhauses Wer bestimmt, was Identität bildet? Der Streit über den Ausbau des Buddenbrookhauses scheint beigelegt. Offen aber ist weiter die Frage, wofür das neue Museum stehen wird. Von Nikolaus Bernau 11.2.2024
Die deutsche Linke und Israel Nie wieder Staatsräson Kommentar von Konstantin Nowotny Können deutsche Linke eigentlich noch guten Gewissens hinter Israel stehen? Ja, können sie. Aber nicht, weil Deutschland das so will. 19.12.2023
Geschichte der Juden in Hamburg Teppichhandel gehört dazu Hamburgs Institut für die Geschichte der deutschen Juden widmet sich auch der Nachkriegszeit. Mit seinen Projekten will es in die Öffentlichkeit. Von Sven Bleilefens 23.10.2023
80 Jahre „Operation Gomorrha“ Trümmer für die Zukunft In Hamburg jährt sich zum 80. Mal die britisch-amerikanische Luftoffensive „Operation Gomorrha“ mit 37.000 Toten. Endet die Erinnerung mit den letzten Zeitzeuginnen*? Von Jan Feddersen und Kaija Kutter 25.7.2023
Bombenangriff auf Hamburg vor 80 Jahren Bleibende Leerstellen Eine Tagung beschäftigte sich mit dem Bombenangriff auf Hamburg im Juli 1943. Was bedeutet Gedenken an den „Feuersturm“ für die Erinnerungspolitik? Von Jan Feddersen 5.7.2023
Ausstellung zur Berliner Luftbrücke Verklärter Himmel über Berlin Vor 75 Jahren antworteten Amis und Engländer auf die sowjetische Berlin-Blockade mit einer Luftbrücke. Eine Ausstellung in Berlin will aufklären. Von Klaus Hillenbrand 30.6.2023
Historiker über den Ukraine-Krieg „Freiheit ist wichtiger als Frieden“ Warum gibt es in Ostdeutschland mehr Kritik an der Unterstützung der Ukraine als im Westen? Eine Ursache sieht Ilko-Sascha Kowalczuk im bis heute fortlebenden Antiamerikanismus der SED. Interview von Katrin Gottschalk 7.5.2023
das wird „Lernen, was ein Einzelner bewirken kann“ Vor zehn Jahren benannte die Stadt Braunschweig einen Platz nach dem Juristen Fritz Bauer. Die Historikerin Irmtrud Wojak über das Erbe des Nazi-Jägers und -Anklägers Von Josephine von der Haar Ausgabe vom 6.9.2022, Seite 28, nordkultur Download (PDF)
Eröffnung eines Fluchtmuseums in Dänemark Die Deutschen von Oksbøl Nach dem Sturz des NS-Regimes 1945 flüchteten 200.000 Deutsche nach Dänemark. Ein Museum an der Westküste beleuchtet ihr kaum bekanntes Schicksal. Von Johannes Kulms 25.6.2022
Scholz-Plan für „konzertierte Aktion“ Vom Damals lernen Kolumne Finanzkasino von Ulrike Herrmann Scholz will in einer „konzertierten Aktion“ mit Staat, Arbeitgebern und Gewerkschaften die Inflation bekämpfen. Doch wie 1967 kann dabei viel schief gehen. 3.6.2022