Aufstieg von Recep Tayyip Erdoğan Vom Hoffnungsträger zum Diktator Erdoğan kommt am Donnerstag nach Berlin. Wie er sich in einen Autokraten verwandelte und welche Rolle deutsche Journalisten dabei spielten. Von Jürgen Gottschlich 26.9.2018
Neues Anti-Terror-Gesetz in der Türkei Der Putsch steht ihm gut Mit dem Notstandsgesetz hat Präsident Erdoğan faktisch als Alleinherscher regiert. Auch mit dem Anti-Terror-Gesetz bleibt die Macht konzentriert. Von Wolf Wittenfeld 19.7.2018
„Der Übergang zum Ein-Mann-Regime ist vollzogen“ Parlament und Bevölkerung haben in den letzten zehn Jahren alle demokratischen Errungenschaften der Türkei aufgegeben, sagt der Verfassungsrechtler Murat Sevinç Von Tunca Öğreten Ausgabe vom 19.7.2018, Seite 3, das thema Download (PDF)
Gedenken Brandanschlag von Solingen Warum Erdoğans Minister reden darf Der türkische Außenminister Çavuşoğlu spricht nicht nur in Solingen, sondern auch in Düsseldorf. Anders die Kanzlerin: Sie fährt nicht zum Tatort. Von Andreas Wyputta 29.5.2018
Krise in Armenien Die Revolution öffnet Horizonte Nach dem Rücktritt des Premiers begehen die Armenier den Jahrestag zum Gedenken an die Opfer des Genozids von 1915. Politisch ist alles offen. Von Klaus-Helge Donath 24.4.2018
Marsch nach Ankara 427 Kilometer stehen für den Geist der türkischen 68er. Sie wollen „Atatürks Revolution“ vollenden und werden bei Kilometer 15 das erste Mal gestoppt Von Volkan Ağar Ausgabe vom 7.4.2018, Seite 22, gesellschaft Download (PDF)
Geschichte der kurdischen Gesellschaft Der Traum vom eigenen Staat Mit dem Zerfall des Osmanischen Reiches fanden sich die Kurden in vier neuen Staaten wieder. Sie konnten ihren Weg seither nie selbst bestimmen. Von Wolf Wittenfeld 20.3.2018
„Mir ist es nicht so wichtig, eine Heimat zu haben“ Sein Urgroßvater war ein berühmter Kurdenführer, zwei Onkel entwickelten das kurdische Alphabet. Und auch der in Istanbul aufgewachsene Safter Çınar war nicht untätig. Seit den Sechzigerjahren engagiert er sich berlin- und deutschlandweit als Gewerkschafter und Gründer wichtiger MigratInnenorganisationen. Mit Erfolg, denn dass Einwanderer und Ausländer heute selbstverständlich zur deutschen Gesellschaft gehören, ist sicher auch sein Verdienst Von Alke Wierth Ausgabe vom 23.12.2017, Seite 46-47, das interview Download (PDF)
Ornament und Okzident Die Deutsche Bank KunstHalle erinnert in Berlin an die türkischstämmige Malerin Fahrelnissa Zeid. Sie war eine faszinierende Pionierin der Moderne Von Ingo Arend Ausgabe vom 21.12.2017, Seite 17, kultur Download (PDF)
Die Exilanten Zwei Generationen, zwei unterschiedliche Biografien: Aber eins haben Demir Küçükaydın und Rezan Aksoy gemein. Sie sind in der Türkei geboren und leben heute im deutschen Exil. Küçükaydın saß wegen politischer Aktivitäten 10 Jahre in Haft. Aksoy arbeitete als Theaterregisseur, bis gegen ihn ermittelt wurde. Ein Treffen in Berlin „Wir lasen noch Marx, die Jugend heute liest Nietzsche und sagt, sie sei links“ Von Volkan Ağar Ausgabe vom 30.9.2017, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Literarisches Erinnern Mit Selbstironie gegen Völkermord Bis heute ist der Armenier-Genozid ungesühnt. Darüber liest die Turkologin Corry Guttstadt bei den Hamburger „Tagen des Exils“. 19.6.2017
Essay zu Erdogans Angstpolitik Die Entfesselung des inneren Orients Kommentar von Zafer Şenocak Für Atatürk war der Islam rückständig. Erdogan gibt den Türken religiöses Selbstbewusstsein zurück und schürt Ängste vor dem Westen. 8.4.2017
Sprechen statt flüstern Gedenken Zum Todestag von Hrant Dink schreibt einer seiner engsten Weggefährten, wie der Chefredakteur der Zeitung „Agos“ Tabus brach – und warum die Türkei heute einen wie ihn so bitter nötig hat Von Aydin Engin Ausgabe vom 19.1.2017, Seite 3, Schwerpunkt Download (PDF)
Kolumne Macht Männermut vor Herrscherthronen? Kolumne Bettina Gaus Ein Konzert der Dresdner Sinfoniker in Istanbul wurde abgesagt. Im Generalkonsulat gäbe es „Raumprobleme“. Gelogen, es gibt ein Erdogan-Problem. 28.10.2016
Kommentar abgesagtes Gedenkkonzert Beschämendes Verhalten Kommentar von Jürgen Gottschlich Wie schon während des Völkermords 1915 opfert Deutschland die Armenier für angeblich wichtigere Interessen. 26.10.2016
Der Feinkosthändler Hilal Kurutan blickt auf ein bewegtes Leben zurück. In der Türkei als Teil der aramäischen Minderheit aufgewachsen, hat er sich dort in der 68er-Bewegung engagiert. In Berlin gelandet, gehörte ihm für ein paar Jahre das SO36, aus dem er einen multikulturellen Ort machte. Ein Gespräch über Judo und Christsein, Feinkost und Linkssein „Ich will mein Leben nicht als Egoist leben“ Von Susanne Messmer Ausgabe vom 24.9.2016, Seite 46-47, Das Interview Download (PDF)
Streit um Armenien-Resolution Für alle etwas dabei Um die Türkei zu besänftigen, distanziert sich die Bundesregierung von der Armenien-Resolution des Bundestages. Oder doch nicht? Von Tobias Schulze, Anastasia Hammerschmied und Fabian Rasem 2.9.2016
Streit um Aleviten-Mahnmal Kein Platz fürs Gedenken? Die Dersim-Kulturgemeinde will ein Denkmal für die 1937/38 ermordeten Aleviten errichten. Widerstand kommt von der Türkischen Gemeinde. Von Hülya Gürler 18.8.2016
Porträt Recep Tayyip Erdoğan Er kam aus einfachen Verhältnissen Der heutige türkische Präsident wollte ganz nach oben. Dafür hat der Junge aus einem Arme-Leute-Stadtteil Istanbuls alles getan. Ist er nun am Ziel? Von Cigdem Akyol 22.7.2016
portrait Erst Freund, dann Todfeind Von Jürgen Gottschlich Ausgabe vom 19.7.2016, Seite 2, Schwerpunkt Download (PDF)