Minenkatastrophe hat ein Nachspiel Mordanklage gegen Manager 19 Menschen starben, als in Brasilien die Mauer eines Klärschlammbeckens brach. Die Staatsanwaltschaft sagt: kein Unfall, sondern Folge von Profitgier. Von Andreas Behn 21.10.2016
Rohstoffgeschäfte im Kongo US-Hedgefonds für Korruption bestraft Der New Yorker Hedgefonds Och-Ziff, der sich in Afrika engagierte, hat Schmiergelder gezahlt. Er muss nun in den USA Geldstrafen zahlen. Von Dominic Johnson 30.9.2016
Massaker in der kongolesischen Stadt Beni Nachts kamen die Phantomkiller Angeblich ugandische Rebellen mit kongolesischer Armeeuniform brachten am Wochenende stundenlang Zivilisten um. Von Simone Schlindwein 15.8.2016
Zitterpartie im Stollen DÜNGER Das Kalibergwerk Siegfried-Giesen nimmt den Betrieb vorerst doch nicht wieder auf Ausgabe vom 28.7.2016, Seite 42, Nord Download (PDF)
Forderung von 800 Millionen Dollar an Solarworld PROZESSE Ein Silizium-Lieferant fordert Schadenersatz vom Bonner Solarkonzern Ausgabe vom 27.7.2016, Seite 9, Wirtschaft + Umwelt Download (PDF)
Neues Elektrogeräte-Gesetz Mehr Wertstoff? Mehr Abfall? Das neue Elektrogeräte-Gesetz will mehr Recycling, etwa für Computer oder Handys. Was gut gemeint ist, hat unerwünschte Nebenwirkungen. Von Heike Holdinghausen 24.7.2016
Rohstoffe in der Mongolei Der Berg ruft Illegale Stollen, gigantische Minen und internationale Bergbaukonzerne: In der Mongolei dreht sich fast alles darum, an Rohstoffe zu kommen. Von Sven Hansen 15.7.2016
Die Bundeskanzlerin in Kirgistan EU-Geld für schmutziges Gold Die Kumtor-Mine verseucht das Land. Die Europäische Entwicklungsbank ist daran beteiligt. Das könnte Merkel in Kirgistan ansprechen. Von Heike Holdinghausen 13.7.2016
Rohstoffe in nachhaltigem Smartphone Immerhin fast fair Fairphone macht die Handelskette all seiner verwendeten Konfliktmineralien transparent. Auch Wolfram sei jetzt konfliktfrei, so das Unternehmen. Von Daniel Koßmann 4.7.2016
Kritikern ist Gesetzentwurf zu Konfliktrohstoffen zu lasch Ausgabe vom 17.6.2016, Seite 9, Wirtschaft + Umwelt Download (PDF)
Geograf über Konfliktmineralien „Die EU gibt kein eindeutiges Signal“ Die USA fördern Transparenz in der Lieferkette viel stärker als die EU, sagt Michael Reckordt von Power Shift. Nationale Aktionspläne seien keine Lösung. Interview von Heike Holdinghausen 15.6.2016
Bergarbeiter können Konzerne verklagen Hoffnung für Südafrikas Kumpel Minenarbeiter leiden wegen übler Arbeitsbedingungen an Staublungen. Nun dürfen sie Sammelklagen gegen die Bergbaukonzerne einreichen. Von Martina Schwikowski 27.5.2016
Umweltkatastrophe 2012 in Finnland Nickelgrube soll Geschichte werden Der Tagebau Talvivaara sollte mit innovativster Technik arbeiten. Er kostete Milliarden. Ein Unfall verseuchte die Umgebung. Nun ist Schluss. Bald. Von Reinhard Wolff 25.5.2016
Quecksilberverschmutzung in Peru Notstand wegen Wahlkampf In der Region von Madre des Dios sind Luft, Wasser und Fische mit Quecksilber verseucht. Dass die Regierung aktiv wird, hat politische Gründe. Von Jürgen Vogt 24.5.2016
Brasilien klagt auf Milliarden-Entschädigung Bergbau Unternehmen sollen 40 Milliarden Euro für Schäden der Giftschlamm-Katastrophe zahlen Ausgabe vom 6.5.2016, Seite 9, Wirtschaft + Umwelt Download (PDF)
Trilogverfahren zu Konfliktmineralien Hoffen oder regeln In Brüssel gehen die Verhandlungen über ein Gesetz zu Konfliktmetallen in die zweite Runde. Hauptstreitpunkt: EU-Vorgaben für Unternehmen. Von Heike Holdinghausen 5.4.2016
Arbeitsbedingungen in Ruanda Fair und dreckig Fairphone kauft demnächst das Metall Wolfram für seine Smartphones in Ruanda. Wird dort nun alles besser? Ein Besuch in der Mine. Von Hannes Koch 19.3.2016
„Konfliktrohstoffe nutzen viele“ Ressourcen Um die ganze Lieferkette der Unternehmen transparent zu machen, sind verpflichtende Regeln nötig, sagt Katie Böhme von der Beratungsfirma iPoints Von Heike Holdinghausen Ausgabe vom 14.3.2016, Seite 9, Wirtschaft + Umwelt Download (PDF)
Schlammlawine in Brasilien Kein Unglück, sondern ein Verbrechen 100 Tage nach der größten Umweltkatastrophe ist der Schlamm immer noch allgegenwärtig. Die Unternehmer sollen zur Verantwortung gezogen werden. Von Andreas Behn 12.2.2016