Statt für den umstrittenen Bau des neuen Bahnhofs Bäume zu fällen, werden jetzt die ersten umgesetzt. Unklar ist, ob derart große und alte Bäume umpflanzbar sind.
Tausende haben in Stuttgart wieder gegen das Bahnhofsprojekt "S 21" demonstriert. Ihr Protest richtet sich gegen den Stresstest der Bahn und den Ulmer Bürgermeister.
Aus Sicht der Opposition hat Ministerpräsident Mappus auf den Polizeieinsatz im Schlossgarten Einfluss genommen. Zunächst aber müsse der Polizeipräsident abberufen werden.
Gegner des Bauprojekts blockieren die Einfahrt von Baufahrzeugen. Zweieinhalb Monate vor der Wahl setzen sie jetzt all ihre Hoffnung auf einen Machtwechsel im März.
Am Montagmorgen haben Bahnprojekt-Gegner Transportfahrzeuge daran gehindert, auf eine Baustelle am Nordflügel zu gelangen. Die Polizei schritt ein. Am Abend soll wieder demonstriert werden.
Bahnchef Grube hat eine Bürgerversammlung der Filderkommunen besucht. Bei der Diskussion zum Bahnprojekt "Stuttgart 21" versprach er, Bürgeranfragen zukünftig in 14 Tagen zu beantworten.
Stefan Mappus bestreitet jede Einflussnahme beim brutalen Polizeieinsatz im Stuttgarter Schlossgarten: Dafür gibt es tatsächlich keine Beweise. Aber Indizien.
Es gab keine Anweisungen an die Polizei, so CDU-Ministerpräsident Mappus vor dem Untersuchungsausschuss im Landtag. Den Grünen wirft er vor, den Konflikt stark emotionalisiert zu haben.
Bernd-Wilfried Kießler ist Dauerdemonstrant. Christine Prayon stieß später dazu. Warum sie auch nach der Schlichtung demonstrieren? "Es gibt keinen Grund aufzuhören".
Der Untersuchungsausschuss zum "schwarzen Donnerstag" in Stuttgart will eine mögliche politische Einflussnahme auf die veränderte Polizeitaktik klären. Jetzt reden die Zeugen.
In Stuttgart haben tausende Menschen gegen das Bahnhofsprojekt demonstriert. Den Schlichterspruch von Heiner Geißler finden sie "katastrophal". Viele fühlen sich hintergangen.
Befürworter und Gegner des Bahnprojekts werfen sich gegenseitig Täuschung bei zusätzlichen Kosten vor. Die Verkehrsministerin spricht von "Horrorzahlen" der Opposition.
Geißler habe nicht alles ausgereizt, ist sich der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Landtag, Werner Wölfle, sicher. Jetzt wird es auf den Stresstest für "Stuttgart 21" ankommen.
Am Ende fanden es alle prima, über "Stuttgart 21" geredet zu haben. Dennoch will Geißler am Tiefbahnhof festhalten, während die Gegner auf den "Stresstest" hoffen.
Die Schlichtung war die einzige Möglichkeit, die Verständigung in Stuttgart wieder herzustellen, so Beobachter Frank Brettschneider. So ein Verfahren müsste aber am Anfang jeder Planung stehen.
Heiner Geißler hat gesprochen. Er hält den Weiterbau von "Stuttgart 21" für grundsätzlich richtig. Doch der Schlichter fordert entscheidende Verbesserungen an dem Projekt.
Gegner und Befürworter von "Stuttgart 21" fiebern dem für den Mittag angekündigten Schlichterspruch Heiner Geißlers entgegen. Selbst Bahnchef Grube nimmt an der Abschlusssitzung teil.
In der letzten Runde der Schlichtungsgespräche um "Stuttgart 21" legen die Projektgegner die Probleme im Fahrplan offen. Heiner Geißler hält eine Einigung indes für "unmöglich".
Gegner und Befürworter des Bahnhofprojekts sind auch in der letzten Schlichtungssitzung nicht aufeinander zugekommen. Und Heiner Geißler schließt einen Volksentscheid als Lösung aus.