80 Jahre Auschwitz-Befreiung Die Wahrheit in den Händen halten In diesen Tagen wird an die Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 1945 erinnert. Beim Auftakt in Berlin fordert Olaf Scholz, wehrhaft zu sein. Von Simone Schmollack 23.1.2025
Völkermord in Südwestafrika Die Ethik des Vergleichs Kolumne Schlagloch von Charlotte Wiedemann Wie können der Holocaust und der Genozid an Ovaherero und Nama verglichen werden? Am besten gar nicht, meint Berlin. In Namibia hört man anderes. 22.1.2025
Tagung im Haus der Wannsee-Konferenz Der Judenhass im Trend Im Haus der Wannsee-Konferenz wird über die Aufarbeitung der Schoah diskutiert. Klaus Lederer fürchtet die Ausbreitung von Antisemitismus bei Linken. Von Klaus Hillenbrand 21.1.2025
Der Comic „Zeit heilt keine Wunden“ Ein unbequemer Zeitzeuge Hannah Brinkmann erzählt die Geschichte Ernst Grubes nach. Er wurde als „Halbjude“ von den Nazis verfolgt und in der BRD als Kommunist inhaftiert. Von Andreas Hartmann 21.1.2025
Tragikkomödie „A Real Pain“ Wo es wirklich wehtut Schauspieler und Regisseur Jesse Eisenberg erzählt in „A Real Pain“ vom Polen-Roadtrip zweier Cousins. Und stellt dabei Fragen zum Umgang mit Erinnerung. Von Tim Caspar Boehme 10.1.2025
Sylvia Salomon über Familiengeschichte „Jüdisch war wie ein unsagbares Wort“ Sylvia Salomon erfuhr erst nach dem Tod ihres Vaters, dass er Jude war und die NS-Zeit nur knapp überlebte. Ein Gespräch über Tabus und Glück. Interview von Jan Feddersen 14.1.2025
NS-Archive in Deutschland 540 Kilometer Akten Alleine im Bundesarchiv harren Millionen von Dokumentenseiten der Digitalisierung. Dennoch ist das Auffinden von Informationen leichter geworden. Von Klaus Hillenbrand 2.1.2025
NS-Archiv in den Niederlanden Datenschutz bremst Digitalisierung Die Niederlande wollen eine umfangreiche Dokumentensammlung über NS-Kollaborateure digital zugänglich machen. Daraus wird erst mal nichts. Von Tobias Müller 2.1.2025
Forscherin über seltenen Fund aus KZ „Es wurden verbotene politische Lieder gesungen“ Die Musikwissenschaftlerin Christine Oeser hat erstmals Liedsammlungen aus dem KZ Buchenwald untersucht. Das waren oft aufwendige Hefte. Interview von Petra Schellen 20.12.2024
Forscherin über Exil in Shanghai „Für die wichtigen Auskünfte nutzte sie Codes“ Die Hamburger Forscherin Sophie Fetthauer hat die Briefe der Musikerfamilie Fruchter herausgegeben. Sie flohen 1941 vor dem NS-Regime nach Shanghai. Interview von Petra Schellen 24.11.2024
Preis des Jüdischen Museums Berlin Zwei Frauen, die ihr Leben der Bildung widmen Margot Friedländer und Delphine Horvilleur wurden geehrt. Sie erhielten den Preis für Verständigung und Toleranz des Jüdischen Museums Berlin. Von Jens Uthoff 17.11.2024
Mein Vormieter Max Anschel (1) Mein Vormieter, ermordet im KZ Stutthof 1944 In der Nazizeit lebte die Familie Anschel in der Elisabethkirchstraße in Berlin-Mitte, im Haus, in dem heute unser Autor wohnt. Eine Spurensuche, die nahe geht. Von Gereon Asmuth 15.11.2024
Mein Vormieter Max Anschel (2) Vier Tage und ein halbes Brot Das KZ Stutthof galt unter Häftlingen als schlimmstes Lager. Dort starb auch Max Anschel, der Vormieter unseres Autors. Wurde er ermordet? Die Geschichte einer Recherche Von Gereon Asmuth 15.11.2024
Mein Vormieter Max Anschel (3) Die gnadenlose Kirche gegenüber Die jüdisch-katholische Familie Anschel lebte in der NS-Zeit in Berlin-Mitte, direkt gegenüber einer NS-dominierten Kirche. Heute kann dort auch eine jüdische Gemeinde feiern. Von Gereon Asmuth 15.11.2024
Mein Vormieter Max Anschel (4) Der Riss in der Tür Ein Mordversuch, ein Einbruch, eine zertrümmerte Tür: Auf den Spuren meiner Vormieterin Anna Anschel, deren Mann Max 1944 im KZ umgebracht wurde. Von Gereon Asmuth 15.11.2024
Mein Vormieter Max Anschel (5) „Mutti, ich habe eine sehr, sehr grosse Bitte an Dich!“ Ruth Anschel war die Tochter meines im KZ ermordeten Vormieters. Schon als Kind erfuhr sie Gewalt, später lebte sie in einem Viertel mit antisemitischer Geschichte. Von Gereon Asmuth 15.11.2024
Mein Vormieter Max Anschel (6) Das Leben im Nazinest nach dem Krieg Max Anschel kam ins KZ, weil Nachbarn ihn im Luftschutzkeller anzeigten. Seine Frau lebte noch 20 Jahre in dem Haus, Seite an Seite mit den Denunzianten. Von Gereon Asmuth 15.11.2024
Gedenk-Bank in Chemnitz Für den überlebenden Toten Seit dem 9. November hat Chemnitz eine Sitzgelegenheit, die an die Judenverfolgung erinnern will – und an Justin Sonder, einen überlebenden Vermittler. Von Klaus Hillenbrand 11.11.2024
Deutsch-griechische Beziehungen „Unauslöschliche Schuld“ Bundespräsident Steinmeier thematisiert bei seinem Staatsbesuch deutsche Kriegsverbrechen, lehnt aber griechische Forderungen nach Reparationen ab. Von Ferry Batzoglou 29.10.2024
Ausstellung über NS-Zwangsarbeit Das Album der Schande Ein Fund auf dem Flohmarkt erweist sich als einmalige Fotodokumentation der NS-Zwangsarbeit in Griechenland. Nun werden die Bilder in Berlin gezeigt. Von Klaus Hillenbrand 23.10.2024