Autorin Claudia Durastanti Weglaufen, um sich frei zu fühlen In ihrem Roman „Die Fremde“ erzählt Claudia Durastanti von ihrer gehörlosen Mutter – und einer „Dickens-Kindheit“ in Armut in den USA. Von Carola Ebeling 1.5.2021
Selbstkontrolle trifft auf selbstironische Chaotik Die Schriftstellerin Ina Vultchanova findet in „Crash Island“ für ihre weiblichen Hauptfiguren sehr überzeugende Erzählstimmen Von Carola Ebeling Ausgabe vom 13.2.2021, Seite 14, literatur Download (PDF)
Brit Bennett „Die verschwindende Hälfte“ Die Seiten wechseln Die Autorin Bennett aktualisiert die Tradition einer fluiden Idendität. Ihr neuer Roman ist eine Geschichte über Verlust, Trauer und Scham. Von Carola Ebeling 6.11.2020
Dorthe Nors „Die Sonne hat Gesellschaft“ Die Finger von Tante Clara In kurzen, verdichteten Stücken erzählt die dänische Autorin Dorthe Nors von ungeklärten Lebensfragen und lange nachwirkenden Ereignissen. Von Carola Ebeling 20.5.2020
Maggie Nelsons Buch „Die roten Stellen“ Das Unfassbare umkreisen Wie soll man begreifen, welche Gewalt ihr angetan wurde? US-Autorin Maggie Nelson hat ein Buch über den Mord an ihrer Tante geschrieben. Von Carola Ebeling 9.2.2020
Wortgefechte um Liebe, Arbeit und Weiblichkeit Stummer Groll, Momente von gegenseitigem Verständnis: Über ihre Mutter schrieb Vivian Gornick ein Memoir, das zum Klassiker der US-Frauenbewegung wurde. Nun ist es endlich auf Deutsch erschienen: „Ich und meine Mutter“ Von Carola Ebeling Ausgabe vom 22.6.2019, Seite 14, literatur Download (PDF)
Debütroman „Milchzähne“ Auf der anderen Seite Die 25-jährige Autorin Helene Bukowski beschreibt eine verrohte Welt. Sie erzählt geschickt, wie Menschen zu Fremden gemacht werden. Von Carola Ebeling 14.4.2019
Roman „Ihr Körper und andere Teilhaber“ Die Sichtbarkeit echter Frauen Carmen Maria Machado verbindet in ihrem Debüt Fantasie und Realität. Und schreibt selbstverständlich über queeren Sex. Von Carola Ebeling 19.3.2019
Sie versteht das Verrückte Großartige autobiografische Literatur: In Merethe Lindstrøms Roman „Aus den Winterarchiven“ über das Leben mit Angst und bipolarer Störung kann man der Autorin beim Denken und Beobachten zusehen Von Carola Ebeling Ausgabe vom 24.11.2018, Seite 14, literatur Download (PDF)
So ein bisschen „drüber“ zu sein steht den Figuren Mutter und Tochter – eine besondere Abhängigkeitsbeziehung: Deborah Levy erzählt eine ungewöhnliche Emanzipationsgeschichte Von Carola Ebeling Ausgabe vom 21.7.2018, Seite 14, literatur Download (PDF)
Am Kipppunkt zwischen Öffnung und Abschottung Ein Migrant wird ermordet. Ein ehemals linker Intellektueller äußert Verständnis.Pascale Kramer umkreist eine gesellschaftliche Verunsicherung: „Autopsie des Vaters“ Von Carola Ebeling Ausgabe vom 28.10.2017, Seite 14, literatur Download (PDF)
Autobiografisch Der Blick der Skeptikerin auf die Wirklichkeit: Rachel Cusks „Transit“ Wenn die Identität zum Kerker wird Von Carola Ebeling Ausgabe vom 3.6.2017, Seite 14, Literatur Download (PDF)
Chris Kraus' Buch „I love Dick“ Lernt, das weibliche Monster zu lieben Bekenntnisliteratur einer neuen Art war Chris Kraus’ „I love Dick“, als das Buch 1997 erschien. Ihre Thesen über kreative Frauen sind aktuell. Von Carola Ebeling 9.4.2017
Neues Buch von Natascha Wodin Das Schweigen Jewgenias „Sie kam aus Mariupol“ ist eine Spurensuche nach Wodins Mutter. Sie wurde als Zwangsarbeiterin nach Deutschland verschleppt. Von Carola Ebeling 14.3.2017
COMING OF AGEDie Geschichte dreier Außenseiter: „Ein unbesiegbarer Sommer“ von Wendi Stewart Vertrieben aus dem Paradies der Kindheit Von Carola Ebeling Ausgabe vom 10.12.2016, Seite 14, Literatur Download (PDF)
Roman „Sphinx“ von Anne Garréta An den Sprachgrenzen Ein Liebesroman, der das Geschlecht der Liebenden nicht festlegt: Die Autorin sucht den Bruch mit Gender als identitätsstiftender Kategorie. Von Carola Ebeling 11.11.2016