Unstetes Leben auf dem Floß Vom unsicheren Schicksal „unfreiwillig Reisender“ handelt das Stück „Menschenlandschaften“, das die aus in Hamburg lebenden Flüchtlingen bestehende Gruppe Gitanic jetzt im Monsun Theater aufgeführt hat Von Christian Rubinstein Ausgabe vom 3.12.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Panik im digitalen Zeitalter Aneinandergereiht wie ein schlechter Comic: Ulrike Syhas „Autofahren in Deutschland“ wurde im Thalia in der Gaußstraße uraufgeführt, dümpelt aber an der Oberfläche Von KATRIN JÄGER Ausgabe vom 3.12.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Pervertierte Nähe Das „Heimspiel“ von Bobo Jelcic und Natasa Rajkovic, letztes Stück der Kampnagel-Reihe „Reiß mich auf!“, legt ernüchternd WG-Banalitäten und -Neurosen frei Von Lisa Monk Ausgabe vom 2.12.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Gesellschaft im freien Fall Von der Weigerung, sich mit der Oberflächlichkeit zu arrangieren: Michael Thalheimer definiert Schnitzlers „Liebelei“ am Thalia zum brutalen Psychogramm um, in dem die Protagonistin wieder einmal scheitert Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 2.12.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Jubelnde Kokken „Sweet Babylon“ im Jungen Theater: Das Gros der Menschheit ist kokkeninfiziert – bis auf vier Europäer Von Susanne Polig Ausgabe vom 30.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Ausgeglichenes Sündenkonto Die Ursendung des Hörspiels „Crazy Gary‘s Mobile Disco“ läuft heute im Nordwestradio Von Carsten Werner Ausgabe vom 29.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Jungsohrfeige auf Mädchenwange Gewalt und ihre Gründe sind nur ein Thema des Kreuzberger Jugendtheaters „Strahl“. Seit 15 Jahren beschäftigt sich die Spielstätte mit Minderheiten und Außenseiterthemen. Lust auf das Medium Theater sollen die Stücke zusätzlich wecken Von SUSANNE LANG Ausgabe vom 29.11.2002, Seite 23, Berlin Download (PDF)
Intim in Schleife Arthur Schnitzlers „Reigen“ am Stadttheater Bremerhaven als Zwei-Personen-Stück: Die Kritik der bürgerlichen Doppelmoral fällt weg, statt dessen gibt‘s eine „Melancholödie“ über flüchtigen Sex Von Hans Happel Ausgabe vom 27.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Parallele als kritische Provokation Eine Liebe zwischen einer Jüdin und einem Nazi gestern und heute: Das Stück „Gojim“ über die Kontinuität von Antisemitismus, das Szenen aus der NS-Zeit und der Gegenwart geschickt montiert, feierte vergangenen Freitag im Theater Schachar Premiere Von Matthias Seeberg Ausgabe vom 26.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Wendepunkte im „Vorher/Nachher“ Von Karin Liebe Ausgabe vom 25.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Erschreckend klarsichtig Was bedeutet Wahrheit im postfaschistischen Chile? Das Theater Orlando schafft mit „Der Tod und das Mädchen“ einen Abend voller Beklemmung im Rasteder Palais Von Marijke Gerwin Ausgabe vom 19.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Hochprozentiges Herr Puntila torkelt überaus überzeugend über die Schauspielhausbühne. Gut, dass Brecht ihm einen (nicht makellosen) Knecht Matti gab – auf irgendwen muss man sich ja stützen Von Susanne Polig Ausgabe vom 18.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Trippelnde Fettleibigkeit Angriff aus der Metaebene: Das „Teatr Cinema“ traktierte das „Input“-Publikum mit Bananenstummeln und Plüschpenissen. Aber Gottfried Benn war zufrieden Von Susanne Polig Ausgabe vom 15.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Den Nebel lichten Branko Simic, der den diesjährigen Förderpreis für Theaterregie bekam, schätzt eher die schrille Radikalität. Sein Stück „Ritzen“ wird jetzt auf Kampnagel wieder aufgenommen Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 14.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Freigesprengt Eifersucht auf Batterie-Aufladegeräte und Lötkolben: In Caroline Peters‘ Monolog „Die Gedankensenderin“ im Neuen Cinema versinkt eine Beziehung im Elektroschrott Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 12.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Ronja und die Rumpelwichte Von LIV HEIDBÜCHEL Ausgabe vom 11.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Der CIA als Märchenonkel In seinem Stück „Bin Laden. Wunderlampe“ entwirft der Dramatiker Alexej Schipenko bin Laden als Schauspieler des CIA und erzählt arabische Märchen. Eine Lesung im Malersaal des Schaupielhauses Von KATRIN JÄGER Ausgabe vom 6.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Sich selbst zerstörende Einheit „Aars!“ im Neuen Cinema: Regisseur Luk Perceval zeigt die Todeskampf einer Familie als szenische Lesung Von Christian T. Schön Ausgabe vom 5.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Keine Verführung, nirgends „Baal“, präsentiert vom Berliner Orphtheater beim 5. Festival Politik im Freien Theater, bleibt trotz starker Verausgabung des Hauptdarstellers großteils steril Von KARIN LIEBE Ausgabe vom 4.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Trostlos geiler Greis Nur sehr partielle Shakespeare-Rezeption: Die Sinnfrage stellt sich gar nicht erst in Luk Percevals Inszenierung „L. King of Pain“, die am Schauspielhaus gastierte Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 4.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)