Nach Virginie Despentes' Romantrilogie Zerschellte Träume Stefan Pucher hat „Das Leben des Vernon Subutex“ für die Münchner Kammerspiele inszeniert. Es fehlt alles, was das Epos herausragen lässt. Von Sabine Leucht 3.4.2019
Andrea Breth am Burgtheater Wien Ein großer Abgang Die Regisseurin Andrea Breth verabschiedet sich vom Wiener Burgtheater mit einer fulminanten Inszenierung von Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“. Von Uwe Mattheiß 1.4.2019
Schön und beängstigend Auf dürren Beinen nur standen die Errungenschaften der Zivilisation. Kay Voges inszeniert „Die Stadt der Blinden“ nach dem Roman von José Saramago am Schauspielhaus Hamburg Von Katrin Ullmann Ausgabe vom 19.3.2019, Seite 16, kultur Download (PDF)
Yael Ronens neue Inszenierung in Berlin Eigentlich zum Heulen „Third Generation – Next Generation“ knüpft im Gorki-Theater an den 2008er-Erfolg „Third Generation“ an – in einer anderen BRD. Von Katrin Bettina Müller 10.3.2019
Brechtfestival Augsburg Anarchie in Bayern Wer Brecht nicht verändert, tut ihm Unrecht. Das Brechtfestival Augsburg suchte nach dem Gebrauchswert des Dramatikers. Von Jann-Luca Künßberg und Donata Künßberg 6.3.2019
Premiere im Leipziger Schauspiel Barbarei in Mintgrün Armin Petras verschränkt auf der Bühne: Falladas „Jeder stirbt für sich allein“ und die Jugendopposition der Leipziger Meuten. Nazi-Hipster gibt es dazu. Von Torben Ibs 22.1.2019
Berühmt für kurze Abende Mateja Koležnik ist die Ausnahme im von Männern beherrschten deutschsprachigen Theaterbetrieb. In ihrer Regie besticht sie mit ausgetüftelten Theaterräumen Von Shirin Sojitrawalla Ausgabe vom 9.1.2019, Seite 16, kultur Download (PDF)
Gedanken ausdem Giftschrank Marquis de Sades „Philosophie im Boudoir“ am Schauspielhaus Bochum, inszeniert von Herbert Fritsch Von Regine Müller Ausgabe vom 24.12.2018, Seite 16, kultur Download (PDF)
Werner Schwab an Wiener Theater Die Rückkehr des Spätpunks Am Wiener Akademietheater belebt Nikolaus Habjan den Dramatiker Werner Schwab und seine von Österreich deformierten Figuren. Von Uwe Mattheiß 2.12.2018
Theaterstück „Let Them Eat Money“ It’s the Sachzwang, stupid! Andres Veiel skizziert in „Let Them Eat Money“ im Deutschen Theater das Ende von Neoliberalismus und EU. Es folgt Ratlosigkeit. Von Stefan Reinecke 30.9.2018
Die Obsessionen des Patienten Das Heidelberger Theater eröffnet die Saison mit einem Fall der deutschen Psychiatriegeschichte: „Justizmord des Jakob Mohr“ Von Jürgen Berger Ausgabe vom 20.9.2018, Seite 16, kultur Download (PDF)
Theaterdoppel aus Dortmund und Berlin Ganz großer und teurer Senf Kay Voges hat für das Schauspiel Dortmund und das Berliner Ensemble eine aufwändige Doppelproduktion inszeniert: die „Parallelwelt“. Von Max Florian Kühlem 18.9.2018
Mord in Lüttich auf Berliner Bühne Die Klassenlage ist kein Mordmotiv Was treibt Menschen, blindlings zu hassen? Die Berliner Schaubühne zeigt Milo Raus „Die Wiederholung“ über den Mord an einem schwulen Mann. Von Andreas Fanizadeh 5.9.2018
Theater bei den Salzburger Festspielen Der lange Marsch wider die Ironie Ulrich Rasche inszeniert „Die Perser“ bei den Salzburger Festspielen als Wiedergeburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik. Von Uwe Mattheiß 22.8.2018
Kumpel in der Hölle Regisseur Roberto Ciulli ist mit seinem Ensemble um die Welt gereist. Eine Heimat finden auch seine „Clowns unter Tage“ bei den Ruhrfestspielen nicht Von Benjamin Trilling Ausgabe vom 13.6.2018, Seite 16, kultur Download (PDF)
Zaungast am eigenen Tatort Homophobie, Rassismus und soziale Scham: Thomas Ostermeier adaptiert an der Berliner Schaubühne „Im Herzen der Gewalt“ des 25-jährigen Schriftstellers Édouard Louis Von Stefan Hochgesand Ausgabe vom 6.6.2018, Seite 16, kultur Download (PDF)
Brasilien und Kenia beim Theatertreffen Die Geschichte neu erzählen müssen Die Reihe „Shifting Perspectives“ thematisiert Rassismus und Kolonialismus. In manchen Performances gerät die Kritik an Vorurteilen zu plakativ. Von Katrin Bettina Müller 18.5.2018
Rückblick Eröffnung Theatertreffen Berlin Mitfühlen und mitdenken Inszenierungen von Frank Castorf und Karin Henkel machen den Anfang. Der este Eindruck? Viel politisches Theater, viel nackte Haut, viel Witz. Von Katrin Bettina Müller 7.5.2018
Theatertreffen in Berlin Der Krieg kriecht ins Ohr Frauenrollen groß machen, Geschichten neu erzählen, dafür steht Karin Henkel. Sie ist zum siebten Mal beim Theatertreffen in Berlin dabei. Von Katrin Bettina Müller 3.5.2018
„Ich will den emanzipierten Zuschauer“ Der Regisseur Philipp Preuss sucht nach dem Unbewussten und Surrealen im Theater. In Leipzig arbeitet er dafür mit Texten, die für ihren Wahnsinn berühmt sind Von Torben Ibs Ausgabe vom 29.3.2018, Seite 16, kultur Download (PDF)