Freundschaft unter Frauen „Die Eine, mit der ich alles teile, gibt es nicht!“ Als Mädchen hatte Yıldız Regber eine beste Freundin. Doch seit sie eine große Lüge in ihrer Familie aufdeckte, fehlt ihr das Vertrauen für enge Freundschaften. Von Nina Apin 9.3.2025
Der Hausbesuch Mit Pfauen und Kaninchen Seyhan Toku und ihr Ehemann Şehmus flohen mit ihren jesidischen Eltern in den 1980er Jahren aus der Türkei. Heute lebt die Familie in Bochum. Von Tigran Petrosyan 20.3.2022
Rollenklischees in Frage stellen Der Pascha in mir Dazu erzogen, sich bedienen zu lassen. Unser Autor denkt über Geschlechterbilder in der Türkei nach. Sich von ihnen zu emanzipieren ist schwer. Von Fikri Anıl Altıntaş 7.6.2020
Porträt des Erdoğan-Clans Eine schrecklich erfolgreiche Familie Jede Heirat der Angehörigen Erdoğans ist eine politische, möglichst profitable Entscheidung. Ein durchgeplantes Bild – wären da nicht die Söhne. Von Cigdem Akyol 15.4.2017
Hausbesuch Die Sehnsucht nach Berlin ist bei Tuğba Gündüz Can und Soner Can nie verflogen, seit sie mit ihren Eltern wieder in die Türkei zurück mussten. Deshalb soll ihre Tochter nun in Berlin zur Welt kommen „Was kann ich mir noch wünschen?“ Von Luciana Ferrando Ausgabe vom 24.12.2016, Seite 25, Große Erwartungen Download (PDF)
Frauenrechte in der Türkei An der Seite des Mannes Die Politik und Rhetorik der AKP tötet Frauen oder lässt sie verarmen. Dennoch gibt es viele AKP-Unterstützerinnen. Wie kann das sein? Von Sibel Schick 21.11.2016
Mädchen in der Türkei Ministerin will Zwangsheirat stoppen Eine 15-Jährige soll ihren Cousin heiraten und die Schule verlassen. Sie droht mit Selbstmord. Nun hat sich die Familienministerin eingeschaltet. Von Jürgen Gottschlich 24.10.2012
Studie in der Türkei Der Trend geht zur Zweitfrau Etwa 200.000 Türken ist eine Ehefrau zu wenig. Dabei ist die Vielehe verboten und die zweite Frau damit rechtlos. Doch die regierende AKP unterstüzt den Trend. Von Jürgen Gottschlich 12.1.2011
Lebendig begraben Medine ist tot, die Türkei entsetzt Die 16jährige Medine Memi wurde von den Männern der eigenen Familie begraben, weil sie sich nicht fügte. Vergeblich hatte sie zuvor Schutz gesucht. Ihr Fall erregt das Land. Von Dilek Zaptcioglu 13.2.2010
Die Türkei muss Schmerzensgeld zahlen HÄUSLICHE GEWALT Europäischer Gerichtshof spricht Hinterbliebener einer Ermordeten in Diyarbakir 30.000 Euro zu. Begründung: Behörden hätten Opfer nicht ausreichend vor dem Täter geschützt Von JÜRGEN GOTTSCHLICH Ausgabe vom 10.6.2009, Seite 10, Ausland Download (PDF)
Massaker von Bilge Täter wollten ganze Sippe auslöschen Die acht Tatverdächtigen haben bei der Polizei ein Geständnis abgelegt. Motiv der Bluttat, bei der 44 Menschen starben, war demnach ein Racheakt aus verletzter Ehre. Von Dilek Zaptcioglu 7.5.2009
Massaker in Kurdistan schockiert Türkei BLUTFEHDE In der Provinz Mardin stürmen Bewaffnete eine Verlobungsfeier und töten 44 Menschen. Der Grund: eine Familienfehde. Die Täter stammen aus demselben Ort – und waren „Dorfschützer“ Von DZY Ausgabe vom 6.5.2009, Seite 01, Seite 1 Download (PDF)
Kommentar Hochzeitsmassaker Fatale ABM-Maßnahme Kommentar von Jürgen Gottschlich Aus der Gewaltspirale kommt die Türkei nur mit einer radikal veränderten Kurdenpolitik heraus. 6.5.2009
Ein Massaker mit den Waffen des Staates MASSAKER Im Südosten der Türkei stürmen bewaffnete Angreifer eine Verlobungsfeier und töten 44 Menschen. Täter und Opfer stammen aus demselben Dorf – und wurden vom Staat für die Bekämpfung der PKK bewaffnet Von DILEK ZAPTCIOGLU Ausgabe vom 6.5.2009, Seite 03, schwerpunkt 1 Download (PDF)
„Es war ein Ehrenmassenmord“ EHRENMORDE Die kurdische Frauenrechtlerin Nebahat Akkoc über patriarchale Traditionen, Dorfschützer und Gewalt im türkischen Südosten Von DENIZ YÜCEL Ausgabe vom 6.5.2009, Seite 03, schwerpunkt 1 Download (PDF)
Neuigkeiten im Mordfall Kardelen Wie im Krimi Der mutmaßliche Mörder der achtjährigen Kardelen stellte sich in der Türkei der Polizei. Allerdings nicht freiwillig. Er suchte Schutz vor seinem Schwiegervater. Von Jürgen Gottschlich 11.2.2009
Interview mit Renan Demirkan "Sprache kann fürchterlich wehtun" Sie hatte ständig Panik - bis zum Tod ihrer Mutter, sagt Renan Demirkan. Die Schauspielerin und Schriftstellerin über das Leben in der Fremde und ein Begräbnis in der Heimat. Interview von Cigdem Akyol 29.10.2008
„Massenmörder wäre kein Problem“ Von CIGDEM AKYOL Ausgabe vom 28.12.2007, Seite 04, brennpunkt 2 Download (PDF)
„Ich wollte etwas Komplexes“ Sie wollte Klischee aufbrechen, sagt „Tatort“-Regisseurin Angelina Maccarone. Das Inzest-Stereotyp von Aleviten habe sie nicht gekannt Von KLAUS UHRIG Ausgabe vom 28.12.2007, Seite 04, brennpunkt 2 Download (PDF)
Kommentar Aleviten vs. "Tatort" Normalität lässt sich nicht verordnen Kommentar von Daniel Bax Die Aufregung der Aleviten über den Inzest-"Tatort" ist verständlich. Doch es ist auch ein Zeichen gesellschaftlicher Normalität, wenn der Mörder auch Roma oder Türke sein kann. 28.12.2007