Aufarbeitung von NS-Geschichte Die Sparkasse, der SA-Mann und die Synagoge Am 9. November 1938 wurde im hessischen Alsfeld die Synagoge in Brand gesteckt. Dann löschte die Feuerwehr – die Sparkasse wollte das Grundstück. Von Dinah Riese 9.11.2025
Gesundheitsamt Frankfurt in NS-Zeit Sensibles Erbe In „Erbkarteien“ wurden Menschen vermerkt, die als „erbkrank“ und minderwertig galten. In Frankfurt unterstützt man die historische Aufarbeitung der Daten. Von Lea De Gregorio 10.11.2024
Essay von Sebastian Moll Die NS-Geschichte wegbetonieren Sebastian Moll liefert mit seinem Essay „Das Würfelhaus“ einen psychogeografischen Abriss über den Städtebau von Frankfurt am Main. Von Kathrin Schömer 26.10.2024
KZ-Aufseher kommt davon In Hanau ist der Prozess gegen einen 99-Jährigen geplatzt Von Klaus Hillenbrand Ausgabe vom 28.6.2024, Seite 6, inland Download (PDF)
Geschichtsaufklärung auf Tiktok Holocaust in 50 Sekunden Die Arolsen Archives öffnen ihre Dokumente und zeigen Artefakte nationalsozialistischer Verfolgung auch auf Tiktok. Kann das funktionieren? Von Klaus Hillenbrand 18.1.2023
Schau zu vergessenen Fotografinnen Zwei Schwestern aus Frankfurt Sie liebten ihren Beruf und waren weltbekannt. Eine Schau in Hessens Metropole zeigt die von den Nazis verfolgten Fotografinnen Nini und Carry Hess. Von Wilfried Weinke 18.3.2022
Ausstellung über Kindertransporte „Wenigstens die Kinder retten!“ „Kinderemigration aus Frankfurt“ – die Ausstellung zeigt, wie jüdische Kinder den Nazis entkamen. Und wie schwer es war, Aufnahmeländer zu finden. Von Rudolf Walther 28.12.2021
Nazi-Verstrickungen der documenta 1955 Läuterung auf tönernen Füßen Wie verstrickt war das Personal der ersten documenta 1955 in die Nazizeit? Ein prominent besetzter Workshop befasste sich in Kassel mit dieser Frage. Von Brigitte Werneburg 14.6.2021
Nationalsozialismus und Wissenschaft NS-Forscherinnen müssen gehen Die Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Uni Frankfurt steht vor dem Aus. Verträge der Leiterinnen sind nicht verlängert worden. Von Kevin Culina 19.4.2021
Geschichte der documenta Aus dem mythischen Dunkel Eine Ausstellung in Kassel und ein Symposium in Berlin erforschen die Geschichte der documenta. Einige Spuren führen in die NS-Vergangenheit. Von Ingo Arend 7.1.2020
Herzlichen Glückwunsch! Ihr Adolf Messer* Seit über 20 Jahren zeichnet die Adolf Messer Stiftung an der TU Darmstadt NachwuchswissenschaftlerInnen aus.Nun gibt es zum ersten Mal Kritik am Stifter – wegen der Vergangenheit des Namensgebers. Die Uni sieht darin kein Problem Von Adrian Schulz Ausgabe vom 12.12.2018, Seite 18, bildung Download (PDF)
Adolf Messer und die Uni Frankfurt Braunes Geld, weiße Westen Die Goethe-Universität Frankfurt will ihre Geldgeber nicht verprellen. Sie benennt sogar einen Raum nach einem ehemaligen NSDAP-Mitglied. Von Adrian Schulz 27.7.2018
Der Weg ins Museum Arisierung, Raub, Entrechtung – Frankfurter Museen erforschen den Erwerbshintergrund von Objekten ihrer Sammlungen und präsentieren sie in einer Serie von Ausstellungen Von Rudolf Walther Ausgabe vom 19.5.2018, Seite 16, kultur Download (PDF)
Stolpersteine für Frankfurter Familie Das Amulett aus Sobibor In Frankfurt wurden gestern vier goldene Pflastersteine neu gesetzt. Sie erinnern an die ermordete Familie Cohn – und an ein in Sobibor gefundenes Amulett. Von Klaus Hillenbrand 13.11.2017
Der Hausbesuch Sie hat gelernt, Nein zu sagen Trude Simonsohn hat den Holocaust überlebt. In Frankfurt am Main ist sie stadtbekannt. Erst vor kurzem ist die 96-Jährige ins Altersheim gezogen. Von Lea De Gregorio 24.10.2017
Keine Todesanzeige für NS-Opfer „Es stört die Trauer der anderen“ Auch Todesanzeigen können zensiert werden. Meine Ururoma kam in den Gaskammern der Nazis um. Echo Medien wollte davon nichts wissen. Von Alina Leimbach 20.5.2016
NRW-Justizminister verklagt Richter Ein Maulkorb für den Unbequemen Der Richter Jan-Robert von Renesse hat für NS-Opfer gekämpft – und wird von NRW verklagt. Der Vorwurf: falsche Tatsachenbehauptungen. Von Claudia Hennen 19.4.2016
Erste deutsche Holocaust-Professur Wurde auch Zeit Eine Professur für Holocaust-Forschung fehlte in Deutschland bisher. Am Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt wird dies nun geändert. Von Alina Leimbach 14.4.2015
Deutsch ist verrückt HAUSBESUCH Eva Weil Kroch floh vor den Nazis nach Uruguay. Heute pendelt sie zwischen Frankfurt und Montevideo Von PADDY BAUER Ausgabe vom 24.1.2015, Seite 21, GESELLSCHAFT Download (PDF)
TU DARMSTADT Verfolgte Wissenschaftler rehabilitiert Ausgabe vom 23.1.2015, Seite 18, Wissenschaft Download (PDF)