Jüdischer Widerstand gegen die Nazis Das Mädchen, der SA-Mann und das Messer War jüdischer Widerstand die Ausnahme? Wie mutig sich Jüdinnen und Juden gegen die Nazis gewehrt haben, zeigen neue Forschungen. Von Klaus Hillenbrand 20.4.2025
Als Kind im Konzentrationslager „Ich überlebte Hitler und werde auch Putin überleben“ Anna Stryschkowa erfährt nach Jahren ihren richtigen Namen – und dass sie Blutsverwandte hat. Dank des Künstlers Luigi Toscano kennt sie nun die Wahrheit. Von Anastasia Rodi 19.3.2025
Nürnberger Polizisten in der NS-Zeit „Ganz normale Männer“ Vor 80 Jahren ermordeten Beamte die Einwohner des ukrainischen Dorfs Kortelisy. Dann räumen sie das Ghetto von Brest-Litowsk. Keiner kam vor Gericht. Von Jim Tobias und Thies Marsen 13.10.2022
Debatte in Neuengamme Gemeinsames Gedenken unerwünscht Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme lud russische und belarussische Offizielle aus. Die ukrainische Konsulin kam trotzdem nicht. Von Petra Schellen 8.5.2022
Kriegsgedenken in der Ex-Sowjetunion Kränze und Kerzen Vielerorts wird des Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 gedacht. Die Ukraine versucht, sich von Russland abzugrenzen. Von Bernhard Clasen 22.6.2021
Überfall auf die Sowjetunion 1941 „Er nutzt den Krieg zur Propaganda“ In Russland wie in Belarus wird die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg zur Unterdrückung genutzt, sagt der belarussische Autor Sasha Filipenko. Interview von Barbara Oertel 21.6.2021
Debatte um „Polen-Denkmal“ in Berlin Namenlose Verbrechen Essay von Stefan Reinecke Im Vernichtungskrieg der Nazis wurde die slawische Bevölkerung des Ostens terrorisiert. Mit dem Erinnern daran hapert es. 25.10.2020
Spielfilm über den Zweiten Weltkrieg Erlösung gibt es nicht Elem Klimows Spielfilm „Komm und sieh“ kommt nach 35 Jahren erneut ins Kino. Er thematisiert die Verbrechen der Wehrmacht in Belarus. Von Michael Meyns 23.10.2020
Gedenken an die Shoah in Weißrussland So dunkel der Wald Die Gedenkstätte Trostinez ist eine Zäsur. Über die Massenmorde an Juden wurde dort lange geschwiegen. Doch Belehrungen sind unpassend. Von Klaus Hillenbrand 2.7.2018
Vom „Lloydbahnhof“ in den Tod In Minsk wurde die Gedenkstätte Trostenez eingeweiht, auch Bremer Juden starben in dem Vernichungslager Ausgabe vom 30.6.2018, Seite 62, taz.bremen Download (PDF)
Gedenken an NS-Opfer in Weißrussland „Voller Scham und Trauer“ In Maly Trostinez wurden Zehntausende von den Nazis ermordet. Zur Einweihung einer Gedenkstätte reiste auch Bundespräsident Steinmeier an. Von Klaus Hillenbrand 29.6.2018
NS-Vernichtungslager bei Minsk Im Wald der namenlosen Toten Maly Trostinec war der größte NS-Vernichtungsort auf dem Boden der früheren Sowjetunion. Um angemessenes Erinnern wird bis heute gerungen. Von Simone Brunner 27.1.2018
Ein Gleis, eine Lichtung, ein Schuss, eine Grube Yael Kurzbauer trauert in einem Wald am Stadtrand von Minsk. Hier wurde ihre Urgroßmutter ermordet – im größten NS-Vernichtungslager auf dem Gebiet der UdSSR. Wie Erinnerung nach über 70 Jahren wieder möglich wird 4, 5 Von Rüdiger Rossig Ausgabe vom 26.1.2018, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Der vergesseneOrt des Todes Erinnerungskultur Das Deutsch-Russische Museum Karlshorst zeigt eine Sonderausstellung über das Nazi-Lager Malyj Trostenez. Sie ist ein Zeichen weißrussisch-deutscher Annäherung Von Klaus Hillenbrand Ausgabe vom 23.3.2017, Seite 24, Berlin Kultur Download (PDF)
Gedenkstätte wird gebaut shOAH Ans Lager Trostinez wird erinnert Ausgabe vom 13.12.2016, Seite 29, taz.bremen Download (PDF)
Frida Rejsman erinnert sich Von SARAH EMMINGHAUS / FRIDA REJSMAN Ausgabe vom 8.5.2015, Seite 13, DOSSIER 11 Download (PDF)
Eine Gedenkstätte für Trostenez SHOAH Am Ort des ehemaligen Vernichtungslagers Trostenez bei Minsk soll eine Gedenkstätte für die dort ermordeten Jüdinnen und Juden gebaut werden. Auch Bremen leistet dafür finanzielle Unterstützung Von JAN-PAUL KOOPMANN Ausgabe vom 7.11.2013, Seite 24, Bremen Aktuell Download (PDF)
Priester sucht Holocaust-Massengräber "Ich nehme keine Beichten ab" Der französische katholische Prister Patrick Desbois sucht in der Ukraine und Weißrussland nach unbekannten Holocaust-Massengräbern. Seit sieben Jahren befragt er letzte Zeugen der Massaker. Von Jan Sternberg 23.2.2009
Schmerzvolle Erinnerungen Im weißrussischen Minsk versuchen Schüler, die Situation derjenigen zu verstehen, die während der Nazizeit in Deutschland als Zwangsarbeiter schuften mussten. Unterstützt wird das Projekt von der Heinrich-Böll-Stiftung Von Holger Elfes Ausgabe vom 2.6.2005, Seite 24, Nord Aktuell Download (PDF)
Müllkippe wird zur Gedenkstätte Die Geschichtswerkstatt Minsk erforscht mit Unterstützung aus Dortmund die Vergangenheit eines NS-Todeslagers im Süden der Hauptstadt Weißrusslands. Bisher erinnert nichts auf dem Gelände an das Geschehene, es ist zur Müllkippe verkommen Von HOLGER ELFES Ausgabe vom 19.5.2005, Seite 03, besserwissen Download (PDF)