Helenenstraße spaltet Politik Sexverkauf in der Sackgasse Auch das vergleichsweise behütete Bremen hat eine Bordellstraße. Die Verhältnisse, unter denen sich junge Frauen dort prostituieren, sind fragwürdig. Von Gaby Mayr 29.11.2025
Sinto über Mord und Erinnerung „Ich werde das nicht los“ Wie groß der Verlust war, erfuhr der Sinto Erdmann Grimm erst viel später: Nur seine Mutter überlebte die Deportation ihrer Familie nach Auschwitz. Interview von Ralf Lorenzen 28.7.2024
Grabstätten von Roma und Sinti Endlich ist Ruhe Gräber von Sinti und Roma fallen auf: Groß, kitschig, raumgreifend. Doch eine spezifische Bestattungskultur gibt es nicht – dafür viele Klischees. Von Eiken Bruhn 3.11.2023
Aktivist über den Friedhof Buntentor „Die Polizisten taten ahnungslos“ Auf dem Bremer Friedhof Buntentor liegen NS-Täter und auch Opfer, vor allem Sinti und Roma. Das Grab der Familie Dickel hat eine besondere Geschichte. Interview von Petra Schellen 16.10.2022
Arbeitskreis-Sprecher über Gedenkstein „Seine Tochter suchte seine Spuren“ Der Sinto Julius Dickel bekommt am Samstag einen Gedenkstein auf einem Bremer Friedhof. Er hat als einziger seiner Familie den Holocaust überlebt. Interview von Petra Schellen 6.5.2022
Mit Baby und Kleinkind in der Massenunterkunft Die Bremer Sozialbehörde will einer Roma-Familie keine Wohnung finanzieren – weil sie theoretisch abgeschoben werden könnte. Nun müssen sie in der Messehalle verweilen Von Eiken Bruhn Ausgabe vom 22.2.2022, Seite 26-27, nord Download (PDF)
Gastkommentar von Hermann Ernst über Diskriminierung bei der Wohnungssuche Erschreckende Bestätigung Ausgabe vom 1.6.2021, Seite 29, taz bremen Download (PDF)
Sinti-Vereinsvorsitzender über Vorurteile „Es mangelt an Aufklärung“ Hermann Ernst, Vorsitzender des Bremer Sinti-Vereins, ist stolzer Sinto. Er versucht zu verhindern, dass über Sinti gesprochen wird statt mit ihnen. Interview von Mahé Crüsemann 29.3.2021
NS-Morde an Sinti und Roma Ein Platz zur Erinnerung Sinti und Roma wurden ab 1940 vom Bremer Schlachthof aus in Lager deportiert. Der Beirat Findorff will den Ort nun nach einer Opfer-Familie benennen. Von Lukas Scharfenberger 10.3.2021
corona in bremen „Rassismus gegen Roma ist nichts Neues“ Von Teresa Wolny Ausgabe vom 13.5.2020, Seite 29, taz.bremen Download (PDF)
Buch erinnert an ermordete Sinti und Roma Ein Kölner Historiker erforscht die Schicksale von NS-Verfolgten aus der Bremer Region Ausgabe vom 27.1.2020, Seite 29, taz bremen Download (PDF)
Völkermord an Sinti und Roma Der ignorierte Gedenktag Dank eines Bremer Vorschlags erinnert Deutschland am 16. Dezember an die Ermordung der Sinti und Roma. Theoretisch. Praktisch passiert fast nichts. Von Mahé Crüsemann 16.12.2019
heute in hamburg „Für Roma alles andere als sicher“ Von Lea Schweckendiek Ausgabe vom 12.12.2018, Seite 28, taz.hamburg Download (PDF)
heute in bremen „Für Roma alles andere als sicher“ Von Lea Schweckendiek Ausgabe vom 22.11.2018, Seite 45, taz.bremen Download (PDF)
heute in bremen „Verfolgung gehört seit dem Mittelalter dazu“ Von Teresa Wolny Ausgabe vom 13.3.2018, Seite 29, taz.bremen Download (PDF)
Vom Schlachthof nach Auschwitz Vor 75 Jahren wurden fast 300 Sinti und Roma aus Norddeutschland im Bremer Schlachthof eingesperrt und anschließend nach Auschwitz deportiert. Unzählige Quellen, die die Verstrickung der Behörden dokumentieren, liegen noch immer unausgewertet in den Archiven der Stadt Von Ralf Lorenzen Ausgabe vom 10.3.2018, Seite 62, taz.bremen Download (PDF)
Gedenken an Sinti- und Roma-Deportation „… durch die Polizei abgeholt“ Vor 75 Jahren deportierte das NS-Regime viele Sinti- und Romafamilien aus Nordwestdeutschland. Darunter waren viele Bremer Kinder. Von Hans Hesse 6.3.2018
Erkämpfte Erinnerung Nach jahrelangem Einsatz von Nachkommen erinnert ab Donnerstag in Zetel eine Gedenktafel an die vor 75 Jahren von dort deportierten Sinti Von Ralf Lorenzen Ausgabe vom 6.3.2018, Seite 27, nord Download (PDF)