Afghanischer Geflüchteter über Ankommen „Mölln ist ein toller Ort mit tollen Menschen“ Zabih Hidayat trat früher in Afghanistan in einer Gesangsshow auf. Inzwischen ist sein Restaurant in Mölln in Schleswig-Holstein seine neue Bühne. Interview von Klarissa Krause 16.6.2025
Aktivistin über Grenzregion zu Polen „Die Leute sind radikaler geworden“ Katarzyna Werth engagiert sich für das deutsch-polnische Miteinander. Auf die Landratswahl in Vorpommern-Greifswald blickt sie mit Sorge. Interview von Uwe Rada 10.5.2025
Rechte Kampfbegriffe Rostocks rechte Stellenanzeige Rostock sucht eine*n „Sachbearbeiter*in Remigration“. Kritik daran wehrt die Stadt ab: Rechte missbrauchten den wissenschaftlichen Begriff. Von Christian Jakob 1.2.2024
Der Hausbesuch Aus Kuba in die DDR Marcos Simpson kam 1979 als Vertragsarbeiter aus Kuba in die DDR. Nur vier Jahre sollte er bleiben, doch er verliebte sich. Das war nicht vorgesehen. Von Claus Oellerking 29.1.2023
30 Jahre Rostock-Lichtenhagen Ein Pogrom und die Gegenwehr Die rassistischen Ausschreitungen von Lichtenhagen wirken bis ins Jetzt nach. Ein Blick auf die Ereignisse von damals – und die Stadt heute. Von Katharina Warda 23.8.2022
Einwanderung nach Deutschland Fachkraft mit Relevanz gesucht Die Migrationsströme nach Deutschland sind fast zum Erliegen gekommen. Braucht es überhaupt noch qualifizierte Arbeiter*innen aus dem Ausland? Von Dinah Riese 31.7.2020
Mit verbundenen Augen in den Abschiebeknast Ein tschetschenischer Familienvater wurde am Montag getrennt von seiner Familie nach Russland ausgeflogen. Er musste dabei eine Sichtschutzbrille tragen Von Philipp Effenberger Ausgabe vom 24.11.2018, Seite 56-57, schwerpunkt Download (PDF)
Zu Unrecht abgeschoben Einmal Afghanistan und zurück Nasibullah S. war unter den 69 Menschen, die an Seehofers Geburtstag abgeschoben wurden, allerdings zu Unrecht. Nun darf er zurück. Von Malene Gürgen 18.7.2018
25 Jahre Pogrom von Lichtenhagen „Wir müssen reden“ Mai-Phuong Kollath will Betroffenen des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen eine Stimme geben. Der Brandanschlag hat ihr Leben verändert. Von Daniel Bax 21.8.2017
Die offene Wunde „Der Zeitpunkt der Aufarbeitung wurde verpasst“, sagt Rainer Fabian, der zum Bündnis „Lichtenhagen bewegt sich“ gehört. Dort haben sich engagierte Bürger und Vertreter der Stadt zusammen- geschlossen. „Die Stadt traut sich nicht an die Wurzel ran“, sagt auch Kristina Koebe vom Magazin „Stadtgespräche“. Wie viel hat sich nun bewegt? Erkundungen und einige Erkenntnisse Von BARBARA BOLLWAHN Ausgabe vom 17.8.2012, Seite 04, dossier Download (PDF)
Mecklenburg-Vorpommerns Zukunft "Die Zweiklassenrepublik kommt" Mecklenburg-Vorpommern verödet, doch diese Entwicklung ist zu akzeptieren, sagt Joachim Ragnitz vom Wirtschaftsinstituts ifo. Ein Gespräch über die Zukunft im Norden. Interview von Hanna Gersmann 4.9.2011
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern Die Hoffnung ist polnisch Im Landkreis Uecker-Randow hetzt die NPD besonders heftig gegen Polen. Dabei profitiert die Region im Osten Mecklenburg-Vorpommerns von der offenen Grenze. Von Sebastian Erb 29.8.2011
SPD-Politiker Brodkorb über die NPD Auf antipolnische Kampagnen gesetzt Weil ihr die Themen ausgehen, wird die NPD die Ressentiments gegen Polen verstärken, befürchtet SPD-Politiker Mathias Brodkorb aus Mecklenburg-Vorpommern. Interview von Stefan Reinecke 28.8.2011
Asylpolitik der CDU Ausgrenzung als Sozialtherapie Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern unterstellt Asylsuchenden per se soziale Inkompetenz. Ihr Lösungsvorschlag: enge Gemeinschaftsunterkünfte. Von Anke Lübbert 10.7.2011
Wenig Unterstützung für Pro NRW Islamhasser in der Minderheit Zum Auftakt ihrer "antiislamischen Aktionstage" erhält die rechte "Bürgerbewegung Pro NRW" kaum Zulauf. Für Sonntag werden tausende Gegendemonstranten erwartet. Von Pascal Beucker 27.3.2010
VON DRÜBEN NACH HÜBEN: POLEN SIEDELN NACH OSTDEUTSCHLAND Ausgabe vom 14.5.2008, Seite 05, reportage Download (PDF)
Antipolnische Ressentiments in Vorpommern Bis es knallt Weil die Mieten in Löcknitz billig sind, ziehen immer mehr Polen in das Grenzdorf. Sie bringen Geld und Jobs. Doch die NPD macht Stimmung gegen die Zuzügler. Von Simone Schmollack 13.5.2008
Keine Ermittlungen gegen Zivilpolizisten Weil alles friedlich blieb, ermittelte die Rostocker Staatsanwaltschaft gar nicht erst gegen einen Bremer Zivilpolizisten, der beim G 8-Gipfel Demonstranten zum Steinewerfen angestachelt haben soll. Dieser ist wegen des Einsatzes wohl nun dienstunfähig Von CHRISTIAN JAKOB Ausgabe vom 30.11.2007, Seite 21, Nord Aktuell Download (PDF)
Diskriminierung In einem fast rechtsfreien Raum In einer Ausländerbehörde in Mecklenburg-Vorpommern inszenieren sich Angestellte als Vollstrecker von Recht und Gesetz - mit Schusswaffen zwischen Aktenordnern. Ein Skandal. Von Anke Lübbert 10.8.2007
Es gelten deutsche Geschäftsbedingungen Selbstständigkeit war für Vietnamesen lange die einzige Chance. Heute hat sich ihre Nischenökonomie überlebt Von MARINA MAI Ausgabe vom 6.3.2007, Seite 08, Wirtschaft und Umwelt Download (PDF)