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Vandalismus in Wilkens Park

Gestern sollte in Wilkens Park in Hemelingen der Öffentlichkeit die Keramik-Skulptur der Bremer Künstlerin Dorothea Muszynski übergeben werden (vgl. taz 26.8.); doch bedauerlicherweise wurde das Kunstwerk ein Opfer mutwilliger Zerstörung. „Jugendliche, die im Park rumhocken und ihr Bierchen trinken“ hätten wohl Lust auf Zerstörung bekommen, meint die Künstlerin. Einen „Riesenschrecken“ hatte sie bekommen, als sie mit dem Zustand ihrer dreiteiligen Keramikstele, Resultat des Programms Soziale Künstlerförderung, konfrontiert wurde. Glück im Unglück: Nur eine der drei Stelen ist von unbekannter Hand abgebrochen worden. Die hat Dorothea Muszynski im Park wiedergefunden. 14 Tage könne es schon dauern, bis sie die Skulptur im Brennofen repariert hätte; trotzdem hat sie noch Lust an der Kunst im öffentlichen Raum: „Ich höre deshalb nicht auf, Skulpturen zu bauen.“ Mu/Foto: Kay Michalak

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