■ Antifa: Fest der Toleranz
Magdeburg (dpa) – Ein Jahr nach den rechtsradikalen Ausschreitungen am Himmelfahrtstag in Magdeburg wollen zwei Vereine mit einem multikulturellen Fest im Zentrum der Stadt ein Signal gegen Ausländerfeindlichkeit setzen. Hooligans hatten damals regelrecht Jagd auf Ausländer gemacht, und Magdeburg wurde in einem Zuge mit Mölln, Hoyerswerda und Solingen genannt. Die Initiatoren „Kontakt International“ aus Magdeburg und „SOS Rassismus/Zivilcourage“ aus Frankfurt am Main wissen sich diesmal von der Polizei unterstützt. Im vergangenen Jahr waren Polizisten wegen „zögerlichen Verhaltens“ in die Kritik geraten.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen