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Anschlag auf das Falken-Büro

Anschlag auf das Falken-Büro

Zum zweiten Mal in acht Wochen haben vermutlich rechtsradikale Täter am Wochenende die Scheiben bei der Geschäftsstelle der Falken in der Findorffstraße eingeworfen. Wie beim ersten Mal war Ziel des Steinwurfs ein Plakat im Bürofenster der sozialistischen Jugendorganisation. Während vor acht Wochen ein Plakat zum Thema „Mölln — Uns reicht's“ Gegenstand des Anschlags war, sei diesmal ein Poster mit dem Aufruf zu Aktionen in Bonn gegen den Asylkompromiß zerstört worden, sagte Frank Pietrzok, Jugendbildungsreferent bei den Falken. Der Sachschaden betrage etwa 2.500 Mark. Schon vor acht Wochen seien die Steine mit rechtsradikalen Parolen und Drohungen umwickelt gewesen, auch diesmal habe der Stein eine „Botschaft“ dabeigehabt, mit der sich die Polizei jetzt beschäftige. Für Hinweise zur Ergreifung der Täter haben die Falken eine Belohnung von 1.000 Mark ausgesetzt. bpo

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