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taz🐾sachenAnpfiff für den taz Panter FC

Und noch ein „Kick off for ­diversity“: Am heutigen Montag, 19.15 Uhr, in der Abenddämmerung und bei Flutlicht, werden, wenn alles gut geht, sieben Glorreiche das Trikot auch Ihrer Zeitung tragen, um zu einem ­Celebrity Deathmatch im Fußball gegen die Mannen des RTL-Fernsehens anzutreten – Auftakt der 2. Liga der Medienliga Berlin-Brandenburg, und die taz ist zum allerersten Mal dabei. Und das kann durchaus schiefgehen.

Sieben Glorreiche, sechs Feldspieler und einen Torwart zusammenzubekommen war gar nicht so einfach. Von Auswechselspielern ganz abgesehen. Das Team taz Panter FC brauchte viel Organisationsarbeit, auch weil die Medienliga, die es schon seit einigen Spielzeiten gibt, durchaus Ansprüche hat. Schienbeinschoner, Trikotagen wollten organisiert werden, aber zuerst hieß es für eine konkurrenzfähige Aufstellung zu sorgen – das Mindestalter liegt bei 24 Jahren.

Herausgekommen ist eine, man muss es leider sagen, Mannschaft, die mehrheitlich aus weißen Cis-Männern besteht. Aber: Wir kämpfen natürlich für die gute Sache. Für uns, für die Zeitung, für die Verbesserung der Welt und nicht zuletzt auch für Sie. Kann sein, dass es ein Himmelfahrtskommando wird mit einer hohen Klatsche zum Auftakt. Aber vielleicht ist es auch der Anfang einer wunderbaren Sache.

Wir danken der taz Panter Stiftung und der Geno-Abteilung für die breite Unterstützung, die wir bekommen haben. Wer supporten möchte, sollte zu den Seitenplätzen des Ludwig-Jahn-Sportparks in Berlin-Prenzlauer Berg kommen.

René Hamann (Teamchef)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen