insider: Anlegen mit der taz
Ab heute wöchentlich eine Seite
R. METZGER
Hier ist sie also: Mit dem neuen Layout der taz kommt heute zum ersten Mal und künftig immer montags diese Anlagenseite. Tipps zum Geld sind nicht gerade der unumstrittenste Weg, um den Kapitalismus kritisch zu durchleuchten. Doch gibt es Hinweise, dass ein guter Teil der taz-Leserschaft sich zumindest interessiert für die Börse und sonstige Geldanlagemöglichkeiten. Ein Zeichen dafür sind nicht nur Küchengespräche auf Partys der letzten Zeit. Auch Leserbefragungen zeigen hier einigen Informationsbedarf. Die taz-Anlagenseite will hier helfen und mitdiskutieren. Der Schwerpunkt wird dabei auf Geldanlagen liegen, die gewissen ethischen Mindestkriterien genügen: Öko, Tierschutz, Rüstung – was soll alles in Fonds berücksichtigt werden? Stimmt das Vorurteil „Große Ideale – kleine Rendite?“ Ab und an werden wir versuchen, eine Anlegerfalle aufzudecken. Und jede Woche wird ein Experte einen Tipp abgeben, wo mensch anlegen soll oder wie Geld zu sparen ist.
Neben hilfreichen Adressen und Veranstaltungen gibt es auch eine E-mail-Adresse auf der Seite: anlage@taz.de. Dorthin können Kritik und Anregungen gemailt werden, ebenso wie an die Fax-Nummer (0 30) 6 14 34 63. Redaktionell betreuen wird die Seite Andreas Lohse. Er ist auch für die mehrmals im Jahr erscheinende taz-Beilage „Geld und Versicherungen“ verantwortlich.
Ach ja: Wenn Sie nach Lektüre unserer Seite vom unausweichlichen Megaboom der Öko-Internet.com-Aktien profitiert haben und Ihre paar Kröten zu Millionen gemacht haben – werden Sie Genosse bei der taz, bevor Sie nach Goa entschwinden.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen