: Angriff auf UNO im Osten Kongos
BERLIN taz ■ In der ostkongolesischen Stadt Kisangani haben demonstrierende Studenten nach UN-Angaben einen Minibus der UN-Blauhelmmission angezündet und ein UN-Missionsmitglied verletzt. Die Studenten protestierten dagegen, dass die UN-Blauhelme in der Stadt nicht gegen die Plünderung des Hauses eines Universitätsprofessors angeblich durch Soldaten der herrschenden Rebellenbewegung RCD (Kongolesische Sammlung für Demokratie) eingeschritten seien. Die Blauhelme aus Uruguay schossen in die Luft, um den Protest aufzulösen, und verletzten einen Studenten schwer. Die RCD sagte, sie habe die Ordnung wiederhergestellt. D.J.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen