: Angestelltinnen-Talk
■ Gleichstellungsstelle fordert Kooperation zwischen Angestelltenkammer und autonomen Frauen-Projekten
Um frauenorientierte Fort- und Weiterbildung (Verena Barksen: „Wir fördern die Frauen unabhängig von ihrem Geschlecht“), Wiedereinstieg und Männerdominanz in den eigenen Reihen ging es bei der Talk-Show von den Referentinnen der Angestelltenkammer (AK) am Donnerstag abend. Neue Aspekte kamen von der Gleichstellungsstelle und autonomen Frauenprojekten. So stellte die Frauenbeauftragte Ursel Kerstein die vergleichsweise radikale Forderung an die AK, die Beiträge zu verdoppeln, dann aber diesen Betrag für Frauen
auszugeben. Zum Beispiel auch in Vernetzung mit autonomen Frauenprojekten, wie Belladonna und Frauenkulturhaus, die sich momentan durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen tragen. Eine Kulturhaus-Frau wies darauf hin, daß dem Frauenkulturhaus selbst ein Druckkostenzuschuß von 5.000 Mark verweigert worden war. Das könnte anders werden, meint Gundula Ott, zuständig für Politik und Kultur bei der AK in Bremerhaven. Ihr Bremer Kollege plant Möglichkeiten für Frauen ein, sich in Wort und Schrift darzustellen. wo
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