: Angebot der Impfweltmeister
Israel dient sich der Europäischen Fußballunion als Austragungsort von EM- und Europapokalspielen an
Der Fußballverband Israels hat nicht gerade offene Türen bei der Europäischen Fußballunion eingerannt, als er vorgeschlagen hat, Spiele der Europameisterschaft in diesem Sommer sowie Partien von Europapokalwettbewerben in Jerusalem, Haifa oder Tel Aviv auszutragen. Man halte an den Plänen fest, die Europameisterschaft, die wegen der Coronapandemie vom vergangenen in dieses Jahr verschoben worden war, wie geplant in zwölf Austragungsorten ausspielen zu lassen. Dennoch arbeitet man bei der Uefa auch an Alternativkonzepten, sollte die Pandemiesituation die ursprünglichen Pläne nicht zulassen.
Israel hatte sich für genau diesen Fall als Austragungsort ins Gespräch gebracht. Verbandschef Oren Hasson habe dieses Angebot vergangene Woche dem Uefa-Präsidenten Aleksander Ceferin unterbreitet, teilte ein Sprecher des Verbandes mit. Ceferin habe zunächst zugesagt, diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen, sollte es auf dem Kontinent in den kommenden Monaten keine positive Entwicklung geben, hieß es in der Mitteilung.
Drei Stadien hat der israelische Verband bei der Uefa ins Rennen geschickt. Das Telly Stadium in Jerusalem, das 34.000 Zuschauer fasst, das Sammy-Ofer-Stadion in Haifa (31.000 Plätze) sowie das Bloomfeld Stadium in Tel Aviv, das für 29.000 Zuschauer zugelassen ist. Letzteres entspricht damit eigentlich nicht den Vorgaben der Uefa für internationale Großereignisse.
In Israel geht man angesichts der großen Fortschritte in der Impfkampagne davon aus, dass im Mai und Juni Spiele vor Publikum längst wieder möglich sein werden. Israel beendet derzeit schrittweise den dritten Lockdown. Ab kommender Woche dürfen Geimpfte oder von Covid-19 Genesene wieder an Sportveranstaltungen teilnehmen.
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