: Afroamerikaner sterben früher
afp | Die Lebenserwartung von Afroamerikanern ist im Durchschnitt vier Jahre niedriger als die von weißen US-Bürgern. Zwar sei die Kluft bei der Lebenserwartung in den vergangenen zwei Jahrzehnten zurückgegangen, teilten die Gesundheitsbehörde CDC mit. Dennoch gebe es nach wie vor einen „beunruhigenden“ Trend, dass jüngere schwarze Männer weitaus früher als Weiße stürben. 2014 lag die Lebenserwartung von Afroamerikanern bei 75,6 Jahren, die von Weißen bei 79 Jahren. Schwarze zwischen 20 und 40 Jahren litten an Erkrankungen, die bei Weißen üblicherweise erst im höheren Alter aufträten, teilten die CDC-Forscher mit. Als Ursachen für die Unterschiede benennt der CDC-Bericht unter anderem eine höhere Armutsquote und niedrigere Bildungsabschlüsse. Diese „Risikofaktoren“ könnten den Zugang zu Präventions- und Behandlungsangeboten einschränken.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen