■ ALGERIEN: Ausnahmezustand wirkt wie Öl im Feuer
Berlin (taz) — Mit der Verhängung des Ausnahmezustandes haben die algerischen Machthaber Öl aufs Feuer gegossen. Die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der Islamischen Heilsfront (FIS) und den sogenannten „Sicherheitskräften“ sind dadurch noch blutiger geworden. Acht Polizisten und mehrere Demonstranten wurden seit Montag getötet. Nach weiteren Verhaftungen hat die Junta jetzt „ein Verfahren zur Auflösung der FIS“ eingeleitet. In einer ersten Erklärung nach Verhängung des Ausnahmezustandes rief die FIS „das Volk“ aus dem Untergrund auf, seine Rechte weiterhin einzufordern und nicht zu resignieren. SEITEN 8 UND 12
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