5 dinge, die wir gelernt haben:
1 München bleibt am teuersten
Die Benzinpreise in Deutschland steigen weiter, manch ein Weltuntergangsbeschwörer sieht gar 3 Euro pro Liter kommen. In München kostet der Sprit diesen Herbst sogar noch mehr: 15,61 Euro muss man für einen Liter Starkbier auf dem diesjährigen Oktoberfest hinblättern. Der hohe Preis wird wohl nicht dabei helfen, den legendären Kotzhügel abzuschmelzen, viel Geld schützt bekanntlich nicht vor Substanzmissbrauch. Die Wiesnwirte freut‘s: Abzapft is‘!
2 Die Moneten kommen zum Berg
Auch in Japan hört der Spaß auf: Wer ab nächstem Jahr noch von seiner missglückten Klettertour auf dem mythischen Fuji-Berg gerettet werden will, muss außerhalb der Saison die Kosten selbst tragen. Laut Japan Times können die bei bis zu 2,4 Millionen Yen (circa 14.880 Euro) liegen. So will die Regierung unerfahrene Bergsteigerinnen abschrecken. Vielleicht auch eine Idee für den Kotzhügel auf der Theresienwiese?
3 Der Mann im Mond ist bewaffnet
Richtig viel Geld kosten ja auch Waffen. Und obwohl die USA seit dem Irankrieg immer weniger davon in ihren Lagern haben, bestätigte das Pentagon jetzt, dass es auch noch welche im Weltraum stationiert hat – wohl als Drohgebärde gegen China und Russland. Pekings Außenministerium verlangt einen sofortigen Stopp und Russland fordert – ironischerweise – eine Entmilitarisierung des Erdorbits. Die taz betet derweil für den Weltallfrieden.
4 Es ist teuer an der Spitze
Ed Sheeran kommen seine apolitische Haltung und die Rolle als Mr Nice Guy teuer zu stehen. Auf Druck schloß Sheeran US-Rapper Macklemore von seiner Tour aus, der hatte nach früheren Antisemitismus-Vorwürfen bei einer Show „Free Palestine“ gerufen. Aus Protest verließen alle anderen Vorbands die Tour, Sheeran steht nun allein da. Jetzt plant der Sänger eine 2-Millionen-Dollar-Spende für Palästina. Ob das noch jemanden beeindruckt?
5 Mbappé landet Volltreffer
Der französische Stürmerstar Kylian Mbappé wiederum hat Stellung bezogen. Beim Spiel gegen den FC Elche weigerten er und Teamkollegen Vini und Konaté sich, Soli-Trikots für die Anwohner*innen von Ceuta zu tragen. In der spanischen Exklave protestieren derzeit viele gegen die dort seit Juli gestrandeten Geflüchteten. Er wolle auch „an alle Migranten denken, die ihr Leben verloren haben und die ebenfalls unter harten Bedingungen leben“, erklärte Mbappé später. Echtes Rückgrat: Unbezahlbar! xed, sny
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