5 dinge, die wir gelernt haben:
1 Alle Trumpist*innen gehen irgendwann 2024 brach Karoline Leavitt ihren Mutterschutz ab, um ihrem Chef nach dem versuchten Attentat in Pennsylvania beizustehen, im April tat sie Ähnliches nach einem Schusswechsel in Washington. Hat Donald Trump mehr Pflegebedarf als ihre Kinder? Wahrscheinlich. Ihrer Fürsorgepflicht geht Leavitt nur ab sofort nicht mehr nach. Die Sprecherin des Weißen Hauses hört auf, weil sie sich jetzt doch voll auf ihre Familie fokussieren wolle. Cry, baby, cry.
2 Die Rente beginnt im Kinderzimmer Das gilt auch für diese kürzlich verlautete Meldung: Kinder sollen ab ihrem sechsten Geburtstag bis zur Volljährigkeit monatlich 10 Euro vom Staat bekommen. Einen „wichtigen Beitrag für mehr Chancengleichheit“ nennt Lars Klingbeil (SPD) die Frühstartrente. Blöd nur, dass die 10 Euro auch an jene Kinder fließen, deren reiche Eltern sich mit cleveren Investments bestens auskennen. Für solche, die weniger haben, sind 1.440 Euro aber natürlich ein großzügiges Geschenk: Alt gewordene Kinder könnten sich davon eine einzige noble Zahnkrone leisten.
3 Die Klimakrise ist doch für was gut So kann man das jetzt natürlich auch nicht sagen, denn auf Skelette von Nazis, die durch den Pegeltiefstand der Donau freigelegt wurden, hätten wir vermutlich alle ganz gut verzichten können. Andernorts führt das Niedrigwasser aber wirklich zu erfreulichen Nachrichten. Das einzige Atomkraftwerk Rumäniens soll heruntergefahren werden, weil es nicht mehr genug Donauwasser bekommt, das es zur Kühlung braucht.
4 In Frankfurt spielt die Musik Für manche zu spät, für andere zu laut. Nach nur zwei Songs brach Boy George, der kürzlich einen Solidaritätssong für Israel veröffentlichte, sein Konzert im Waldstadion ab, weil er durch laute Töne in seinem In-Ear-Kopfhöher seine eigene Stimme offenbar kaum hören konnte. Den Tontechnikern wirft er jetzt Sabotage vor. Einen erfolgreicheren Auftritt legte die Gymnastin Darja Varfolomeev bei der WM in der Festhalle hin. Und das, obwohl die Olympiasiegerin versehentlich ihre Kür begann, bevor die Musik einsetzte.
5 Die Potterheads leben noch Und Dobby ist tot, das wissen wir ja alle. Mit einem Messer in der Brust verblutet der kleine Hauself im siebten Harry-Potter-Film am Strand von Freshwater West in Wales. Eine Tragödie. Bis heute legen Fans hier Steine mit der Aufschrift „Here lies Dobby“ ab. Ausgerechnet durch diese Dünen sollte nun eine teure Stromleitung verlegt werden. Aber nicht mit den Potterheads! Sie protestierten so lange, bis die Trasse umgeleitet wurde. (kafe)
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