: 24.000 Neuberliner erwartet
Der Zustrom von Aussiedlern aus osteuropäischen Staaten und Zuwanderern aus der DDR nach Berlin hält an. Seit Beginn dieses Jahres sind mehr als 1.660 Personen in die Stadt gekommen. Nach einer Mitteilung der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales vom Montag wurden 804 Aussiedler, vor allem aus Polen, und 856 Zuwanderer in Berlin aufgenommen. Insgesamt werden von der Verwaltung in diesem Jahr mindestens 24.000 Aussiedler und Zuwanderer in Berlin erwartet, 1988 waren es fast 20.000.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen