piwik no script img

... Boy George das Visum

Eighties Popstar Boy George bleibt ein Visum für eine Konzerttour in den USA versagt - weil er in London vor Gericht muss.

Der frühere Culture-Club-Sänger muss sich nämlich wegen Freiheitsberaubung verantworten. Ihm wird vorgeworfen, im April einen 28-jährigen Callboy gegen seinen Willen in seiner Wohnung angekettet zu haben. Schade für den einstigen Star. Schließlich wollte er in den USA unter anderem ein kostenloses Konzert beim Familientag der New Yorker Stadtreinigung geben.

Mit der Stadtreinigung verbindet ihn eine weitere Begegnung mit der Justiz, diesesmal der amerikanischen: Vor zwei Jahren hatte ein Gericht ihn für schuldig befunden, einen Einbruch in seine Wohnung in Manhatten nur vorgetäuscht zu haben. Die herbeigerufene Polizei fand damals statt eines Einbrechers oder Einbruchsspuren bloß Reste von Kokain. Daraufhin musste der Sänger zur Strafe eine Woche bei der Stadtreinigung aushelfen.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 60 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen

0 Kommentare