Russische Oppositionelle in Deutschland Leben im Dazwischen
Die Bundesregierung hat die humanitären Aufnahmeprogramme gestoppt, auch für Menschen, die vor dem Putin-Regime flüchten. Eine Begegnung mit Dissident*innen.
Flucht
Krieg, Hunger, Zerstörung: Weltweit sind Millionen von Menschen auf der Flucht. Laut dem UNHCR lag die Zahl der Vertriebenen Ende 2024 bei mehr als 123,3 Millionen. Seitdem dürfte die Zahl weiter gestiegen sein – auch wegen des Krieges in der Ukraine, des Nahostkonflikts und des Krieges in Sudan. Nicht alle Menschen versuchen dabei, sich in ein anderes Land zu retten. Von den 123,3 Millionen bis Ende 2024 mussten laut UNHCR 73,5 Millionen ihre Häuser und Gemeinden verlassen, sind aber noch innerhalb der Grenzen ihres Herkunftslandes.
In Deutschland ist die Aufmerksamkeit für das Thema Flucht besonders durch den Sommer 2015 stark gestiegen. Zu diesem Zeitpunkt suchten Hunderttausende Menschen im Ausland Schutz vor dem Syrienkrieg. Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte sich vor die Kameras und versprach: „Wir schaffen das.“
Die taz blickt auf die Hintergründe und die Auswirkungen von Flucht, auf Politik, Seenotrettung und neue und alte Lebensorte.
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