Literatur über die Ukraine Bücher im Krieg? Schon vor der russischen Invasion stellte Serhij Zhadan fest: Krieg ist nicht gemacht für Literatur. Warum man jetzt ukrainische Autoren lesen sollte. Von Dirk Knipphals 16.3.2022
Roman über Liebe in Nordkorea Das Fremde mit der Seele suchend Autor Andreas Stichmann erzählt in seinem Roman über „Eine Liebe in Pjöngjang“. Dabei wirft er die Verhältnisse zwischen nah und fern durcheinander. Von Ekkehard Knörer 17.3.2022
Ukrainische und russische Bücher Boykottiert Öl – nicht die Kultur Kommentar von Dirk Knipphals Die Autor*innen aus dem östlichen Europa gehören in die Schaufenster der Bücherläden. Sie liefern eine ehrliche gesellschaftliche Selbstbeschreibung. 15.3.2022
Roman über Facetten der Weiblichkeit Proletarische Prinzessinnen Heike Geißler verhandelt Themen wie Mieterhöhungen und Mutterschaft literarisch. Ihr Roman „Die Woche“ ist für den Leipziger Buchpreis nominiert. Von Marlen Hobrack 15.3.2022
Buchpreis für Antje Rávik Strubel Literarisch geformte Wut Hohe Einsätze in der literarischen Form: Die Autorin Antje Rávik Strubel erhielt am Montag den Deutschen Buchpreis für den Roman „Blaue Frau“. Von Dirk Knipphals 19.10.2021
Feministische Neuveröffentlichungen Mütende Feministinnen Wo steht der Kampf um Gleichberechtigung nach der Pandemie? Drei Bücher beschäftigen sich mit Frauen zwischen Wut, Erschöpfung und Zärtlichkeit. Von Katrin Gottschalk 20.10.2021
Buch „Der Trubel um Diversität“ Die Liebe zur Differenz Vernachlässigt die Linke die soziale Ungleichheit? Walter Benn Michaels wirft ihr in „Der Trubel um Diversität“ jedenfalls Identitätsverliebtheit vor. Von Eva Berger 21.10.2021
Wirtschaftshistoriker über Pandemien „Frankenstein ist lernfähig“ Die Antikrisenpolitik während der Coronapandemie sei ein notdürftiger Flickenteppich, sagt der Wirtschaftshistoriker Adam Tooze. Sie erinnere an eine bekannte Figur. Interview von Stefan Reinecke 27.10.2021
Regierungskrise in Österreich Eine Herrschaft in Türkis Autoritäre Politik zwischen Selbstdarstellung und Korruption. Peter Pilz analysiert äußerst kenntnisreich das Regime Sebastian Kurz. Von Ralf Leonhard 26.10.2021
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels „Handeln kommt aus der Hoffnung“ Frauen müssen bei Tsitsi Dangarembga gegen eine doppelte Unterdrückung ankämpfen: patriarchale Strukturen und rassistische Unterjochung. Von Simone Schlindwein 23.10.2021
Roman „Kairos“ von Jenny Erpenbeck Nachhaltige Blindheit Die deutsche Autorin Jenny Erpenbeck hat den International Booker Prize gewonnen. Ihren Roman „Kairos“ hat die taz 2021 rezensiert. Von Thomas Winkler 18.10.2021
Buch „Vier Übungen für Trost“ Wenn das Winseln und Fiepen aufhört Die Autorin Hanna Engelmeier sucht Trost. Dabei helfen Rainer Maria Rilke, David Foster Wallace, Clemens Brentano und Theodor W. Adorno. Von Stephan Wackwitz 22.10.2021
Die Neuerfindung der Grenze Zwei Gesichter Offene Grenzen, steigende Mobilität einerseits, Mauern und Lager anderseits. Der Soziologe Steffen Mau analysiert die Grenzen als „Sortiermaschinen“. Von Lennart Laberenz 20.10.2021
Roman über Frauenknast Weit unten, wo der Horror tobt Kira Jarmysch, im Exil lebende Pressesprecherin des Kreml-Kritikers Navalnyj, hat einen coolen Knastroman geschrieben. Von Katharina Granzin 23.10.2021
Analyse des gegenwärtigen Kapitalismus Die Rückkehr der Gabe Neue Gemeinschaftlichkeit oder neue soziale Spaltung? Die Soziologinnen Silke van Dyk und Tine Haubner analysieren einen „Community-Kapitalismus“. Von Tania Martini 21.10.2021
Roman von Emine Sevgi Özdamar Leben unter vollen Segeln Viele Jahre nach ihrem letzten Werk meldet sich Emine Sevgi Özdamar zurück. „Ein von Schatten begrenzter Raum“ ist ein reicher, wirbelnder Roman. Von Dirk Knipphals 19.10.2021
Literatur zur Frankfurter Buchmesse Auf Elternsuche Die Beschäftigung mit Mutter und Vater dominiert neue Bücher. Es geht weniger um Abrechnung – im Mittelpunkt steht Annäherung an das Unverstandene. Von Dirk Knipphals 19.10.2021
Leipziger Buchpreis „Echos Kammern“ gewinnt Iris Hanika wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Alle Kandidat*innen in der Belletristik-Shortlist in der taz-Kurzkritik. Von Dirk Knipphals 28.5.2021
Coming-of-Age in Niedersachsen Ins Dunkle kippen Lisa Krusche lässt magischen Realismus durchs ländliche Niedersachsen wehen. Ihr Roman erzählt von Hippies und Jungsein: „Unsere anarchistischen Herzen“. Von Julia Lorenz 27.5.2021
Neuauflage „Falsche Propheten“ Die Verführenden Leo Löwenthal hat 1949 Populismus und Demagogie analysiert. Die Mechanismen, die er mit der Psychoanalyse beschrieb, greifen heute wieder. Von Jens Uthoff 31.5.2021