Gedenken an den Holocaust Ein Plattenspieler als Denkmal Pink Triangle nannten zwei Briten ihre Marke. Sie deuteten damit ein abwertendes Symbol für homosexuelle KZ-Häftlinge um. Von Ingo Techmeier 27.1.2017
Mahnmal für Opfer von Nazi-Schergen Der Waldkircher Hitler Nach 30 Jahren Diskussion wurde im südbadischen Waldkirch ein Mahnmal gebaut. Die Initiative ging von den Bürgern aus. Von Benno Stieber 28.1.2017
Ausstellung über Medizinverbrechen Die Macht der Eugenik Die Ausstellung „Erfasst, verfolgt, vernichtet“ im Bremer Rathaus dokumentiert Medizinverbrechen der Nazis und benennt Opfer und Täter aus Bremen. Von Jan Zier 3.8.2016
NS-Gedenkort in Hafen-City teileröffnet Gedenken trifft Park-Ästhetik Vom Lohsepark deportierten die Nazis rund 8.000 Juden, Sinti und Roma. Der Gedenkort ist ein ambivalenter Mix aus Freizeit und Erinnern. Von Petra Schellen 28.7.2016
Nazi-Vergangenheit „Ich hatte vor Entsetzen kein Gefühl“ Tätertochter Barbara Brix muss damit leben, dass ihr Vater bei Erschießungen in der Sowjetunion zumindest anwesend war Interview von Petra Schellen 15.5.2016
Anfrage zur Entschädigung für NS-Opfer Von Armut keine Ahnung Eine Anfrage der Linken, wie viele der NS-Opfer heute arm sind, ergab: nichts. Es gebe einfach keine Informationen, so die Erklärung. Von Pascal Beucker 5.5.2016
Gedenk-Streit in Bremervörde Politik setzt Salomon-Straße durch Ortsrat von Bremervörde knickt nicht vor Protesten ein: Straßenname soll künftig an einem 1939 schikanierten und vertriebenen jüdischen Viehhändler erinnern. Von Petra Schellen 25.4.2016
Neue Firmenzentrale in Bremen Kühne+Nagel soll bauen Die Bremer Baudeputation befürwortet den Platzverkauf an Kühne+Nagel. Die NS-Firmengeschichte dürfe aber nicht unter den Tisch fallen, fordert der Vorsitzende. Von Henning Bleyl 11.2.2016
Porträt eines Ghetto-Überlebenden Wenn du kämpfst, geht es dir gut Peter Finkelgruen wurde 1942 im Ghetto von Shanghai geboren. Er fürchtet, dass Europa wieder scheitert in der Flüchtlingspolitik. Von Sabine Seifert 21.10.2015
Umgang mit NS-Opfern Österreich sieht eigenes Versagen Kurz vor Kriegsende hat Österreich die Zweite Republik gegründet. Der Staatsakt in Wien zum 70. Geburtstag rückte die eigene Rolle in der Diktatur ins Licht. 27.4.2015
Gedenken an NS-Verbrechen Stolpersteine bleiben Zankapfel Die Jüdische Kultusgemeinde in Göttingen kritisiert die geplante Einsetzung von Stolpersteinen. Ihr werde „richtig schlecht“, wenn sie daran denke, sagt deren Vorsitzende. Von Reimar Paul 2.2.2015
Vergessene NS-Opfer Die Siedlung der „Asozialen“ In Woltmershausen errichtete der Bremer Senat 1936 die Anlage Hashude – ein „Familien-KZ“ für „Asoziale“. Deren Stigmatisierung dauert bis heute an. Von Henning Bleyl 25.1.2015