In der Kunst der US-Amerikanerin Cauleen Smith werden Pflanzen zu Vorkämpferinnen der Emanzipation. Die Kestner Gesellschaft Hannover widmet ihr eine Soloschau.
Er zitiert, verfremdet und triggert, was die Kunstgeschichte bietet. Im Düsseldorfer Privatmuseum Philara stellt der Berliner Künstler Anton Henning aus.
In New York eröffnete der Neubau des Studios Museum Harlem, geplant von David Adjaye. Wofür steht das einst pionierhafte Museum für Schwarze Kunst heute?
Drei jüdische Frauen kehren nach Deutschland zurück. Kann man hier noch leben?, fragen Lena Brasch und Juri Sternburg in ihrem „Jewsical“ am Berliner Maxim-Gorki-Theater.
Sie machen die Verwerfungen der Wendezeit sichtbar. „Heute noch, morgen schon“ im Museum Nikolaikirche in Berlin ist eine Ausstellung zum Binge-Watchen.
Vor 80 Jahren wurde das zerstörte Zentrum Warschaus wiederaufgebaut – als sozialistische Musterstadt und rekonstruierte Altstadt, ohne jüdisches Leben.
Eine inszenierte Immobilienbesichtigung ist das Stück „Ignorance Is Bliss“ in den Sophiensälen in Berlin. Es greift die Spekulations- und Sparwut der Stadt auf.
Ein Faksimile-Band erinnert an das Magazin „Elaste“, das 1980 in Hannover entstand. Thema ist es auch in Erika Thomallas Oral History zum Popjournalismus.
Nach 21 Jahren verliert der Kunstverein Tiergarten seine Räume. Statt auf langfristige Arbeit wird in den kommunalen Galerien auf kurzfristige Projekte gesetzt.
Die Kunstwissenschaftlerin Nina Schedlmayer beleuchtet in einer Studie das widersprüchliche Leben der expressionistischen Malerin Stephanie Hollenstein.