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23.08.2026 , 14:18 Uhr
Der Schlusssatz vom "unvergleichlichen Verbrechen" ist so oft schon gefallen, dass er nur noch als Beton-Mantra wahrgenommen werden kann. Zweck: jede Debatte zu diesem Thema im Keim zu ersticken und sei sie noch so differenziert angestoßen. Denn wie differenziert bitteschön soll eine Holocaust-Überlebende bitte argumentieren, damit wir zuhören? Wenn nicht genau so, wie Charlotte Knobloch es tut? Noch dazu mit den expliziten Worten: „Man kann es nicht gleichsetzen, aber vergleichen sollte man.“ Auch kann der Autor dieses Textes sich vielleicht mal die Frage stellen: wie the fuck soll Geschichtswissenschaft, soll Politologie etc. pp denn bitte vorwärtskommen - wenn nicht qua Vergleich? Das ist alles so plump gedacht und auch formuliert, dass ich als taz-Lesende seit Dekaden ernsthaft fragen muss: warum, taz, warum? Müssen wir solche Artikel von WELT-Niveau denn jetzt auch hier lesen? I don't get it.
zum Beitrag29.06.2025 , 17:56 Uhr
Sorry, aber mein 14jähriger hat Jackie Brown geliebt. The Bride mit 15 auch. Und wer Tarantino wegen des Krimiplots (?) und der Brutalität schaut, hat vielleicht generell was nicht verstanden. Gibt SO viele Filme, die schlecht gealtert sind, aber die hier zitierten funktionieren (übrigens auch: wegen schon damals starker Frauenfiguren) heute noch generationspbergreifend.
zum Beitrag28.09.2019 , 22:47 Uhr
tja, gewaltfreiheit kann ganz schön langweilig sein. so langweilig, dass man dann als journalistin ganz ohne unnötige recherche-bemühungen solch einen hämischen text verfasst. zum glück sind nicht alle taz-artikel so unfundiert und mancherorts hat sich tatsächlich schon herumgesprochen, dass die althergebrachten konfrontations-strategien der letzten jahre/jahrzehnte uns so weit ja nicht voran gebracht haben. in diesem sinne: immer feste weiter druff auf alles neue, liebe autorin - die letzten „rebellionen aus der mitte“ haben ja wirklich auch nichts gebracht.— ooops, hatten wir ja gar keine. recherchefehler, entschuldigung. linke massenbewegungen, ja, davon brauchen wir dingend mehr.
zum Beitrag