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04.09.2026 , 15:28 Uhr
„Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen ist ein Verbrechen, das unsägliches Leid nach sich zieht“, heißt es in dem Schreiben. Dieses Leid will der Verfasser „abwenden oder vermindern“. Er verübe die Taten, „weil die Medien einen Scheiß tun, die Dringlichkeit der Situation zu vermitteln und der Staat da nicht eingreift, um dieses Leid abzuwenden“. Der Verfasser betont, er habe allein gehandelt – „ohne jemals jemandem davon erzählt zu haben“. Er schreibe dies, weil er befürchte, dass die Taten sonst der „linken Szene“ zugeschrieben würden. „Die ham da nix mit zu tun.“ Vermerkt wird noch, dass der Verfasser „nicht traurig“ sei, wenn die deutsche Rüstungsindustrie durch die Stromausfälle in Mitleidenschaft gezogen würde, insbesondere, solange Deutschland „den Völkermord in Palästina unterstützt“.
Für mich sind diese Verlautbarungen eine über längere Zeit aufgestaute Frust Reaktion die sich dann mit dilettantischen Vorgehensweisen öffentliche Wahrnehmung für den Verfasser dieses Pamphlets verschaffen sollte und auch getan hat. Seine Taten haben dieses Ziel erreicht, öffentlichen - mediale Wahrnehmung. Dass dieser Weg kriminell und ein erhebliches Gefährdungspotenzial war zweitrangig
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