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09.08.2026 , 22:08 Uhr
Georg Seeßlen hat recht darin, dass AfD-Wähler unter Umständen gegen ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen stimmen würden, aber letztendlich verkennt diese rein materialistische Herangehensweise den Kern der Sache, der in dem unten von mir verlinkten Zeit-Artikel ganz gut zur Sprache kommt, nämlich dass AfD-Wähler "Zuwanderung als Bedrohung ihrer Gruppe, ihrer sozialen Ordnung und einer Kultur begreifen, die ihnen heilig ist". Und wenn sie mit ihren Ängsten bei unseren Parteien keine Resonanz erfahren, wenden sie sich ganz einfach den Rattenfängern zu, die ihnen Versprechen, Zustände wie vor 1968 (West) und 1989 (Ost) zu schaffen. Interessant übrigens, was auch gerade in der Regenbogennation Südafrika zum selben Thema abgeht.
www.zeit.de/wirtsc...moralvorstellungen
www.welt.de/politi...0.5.B_schlagzeilen
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