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27.08.2026 , 18:18 Uhr
>>>Darunter leidet dann das Ergebnis der Linken, die die einzige tatsächliche Alternative zur AfD ist.
zum Beitrag29.07.2026 , 19:39 Uhr
Das sehe ich doch aus einer anderen Perspektive. Für mich ist zukunftsentscheidend, wie eine politische Linke unter den Bedingungen von AfD-Regierungen wirken, ja, überhaupt existieren kann. Mit einer solchen Regierung müssen wir in mindestens einem Fall ab September rechnen. Dabei bringt es gar nichts, sich in die "heilen Welten" der (West)Berliner, Hamburger oder NRW-Blasen zurückzuziehen. Mit einem positiven Bezug auf Indymedia, Vulkangruppe oder Ähnliches wird ein Überleben der Linken (allg., nicht die Partei) nicht gelingen, im Gegenteil. Genauso kontraproduktiv wäre es, wie in dem Rap von Dan/Levit vorzugehen. Dann hätte man sofort auf der Stelle im Osten verloren. Vielleicht ist es doch nicht ganz verkehrt, bestimmte Elemente aus der DDR geistig zu reaktivieren, wie die Dialektik von (Achtung! Begriffe von damals) "sozialistischem Patriotismus und proletarischem Internationalismus". Mit einer Verachtung der eigenen Geschichte geht es gar nicht, gerade nicht in einem Bundesland mit Quedlinburg, Tilleda, Tangermünde. Da denke ich, dass Frau v. Angern gute Arbeit macht. Auch ihre Ablehnung der "Anti-DE-Anti-Imp-Hochschaukelung" ist positiv. Aber ob es der DIE LINKE noch hilft?
zum Beitrag28.07.2026 , 21:20 Uhr
Die politische Linke in unserem Land hat – so, wie sie sich gegenwärtig präsentiert – schon verloren. Und damit meine ich sowohl Anti-DEs als auch Anti-Imps. Denn genau das ist das Problem: die Identifikation mit einem Konflikt als einer Art Ersatzbefriedigung, weil man für das eigene Land keine Antworten und wohl auch kein Empfinden hat. Dabei war die sozialistische Linke im Osten schon mal bedeutend weiter gewesen. Allen Vorurteilen zum Trotz beruhen auch die sozialistischen Ideen, die Ideen von Marx, Engels und anderen, auch weniger bekannten Denkern, auf den Traditionen und der Kultur des christlichen Abendlandes. Woanders hätten sie schlicht gar nicht entstehen können. Ja, die meisten, die sich als Sozialisten verstehen, sind sicher philosophische Materialisten, aber nicht ausschließlich. Und ja, auch in der DDR läuteten die Glocken, was sich vielleicht einige im Westen sozialisierte anders vorstellen. Nur Gebetsrufe gab es eben nicht, da der Internationalismus bei uns anders verstanden wurde. Um im Osten noch eine Chance zu haben, müsste an diese Traditionen angeknüpft werden. Das BSW hätte es sein können, vielleicht besinnt es sich noch. DIE LINKE wohl eher nicht mehr.
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