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28.07.2026 , 21:20 Uhr
Die politische Linke in unserem Land hat – so, wie sie sich gegenwärtig präsentiert – schon verloren. Und damit meine ich sowohl Anti-DEs als auch Anti-Imps. Denn genau das ist das Problem: die Identifikation mit einem Konflikt als einer Art Ersatzbefriedigung, weil man für das eigene Land keine Antworten und wohl auch kein Empfinden hat. Dabei war die sozialistische Linke im Osten schon mal bedeutend weiter gewesen. Allen Vorurteilen zum Trotz beruhen auch die sozialistischen Ideen, die Ideen von Marx, Engels und anderen, auch weniger bekannten Denkern, auf den Traditionen und der Kultur des christlichen Abendlandes. Woanders hätten sie schlicht gar nicht entstehen können. Ja, die meisten, die sich als Sozialisten verstehen, sind sicher philosophische Materialisten, aber nicht ausschließlich. Und ja, auch in der DDR läuteten die Glocken, was sich vielleicht einige im Westen sozialisierte anders vorstellen. Nur Gebetsrufe gab es eben nicht, da der Internationalismus bei uns anders verstanden wurde. Um im Osten noch eine Chance zu haben, müsste an diese Traditionen angeknüpft werden. Das BSW hätte es sein können, vielleicht besinnt es sich noch. DIE LINKE wohl eher nicht mehr.
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