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23.08.2026 , 15:06 Uhr
Das sehe ich auch so - wie man auf gut Englisch sagt: "Obacht, was man sich wünscht". Ich finde es tatsächlich verantwortungslos, in Zeiten wie diesen eine Regierungskrise herbeischreiben/forcieren zu wollen.
zum Beitrag23.08.2026 , 15:00 Uhr
Wie hätten Sie's denn gern? Würde es Ihnen besser ins Konzept passen, wenn Herr Merz den Klimawandel leugnen würde?
zum Beitrag17.08.2026 , 08:11 Uhr
Stimmt, danke! --- Besonders bitter, in einem anderen Artikel (Christian Rath, "Was sich aus dem KPD-Verbot [...] lernen lässt"), der Hinweis darauf, dass die USA unter Trump ein AFD-Verbot nicht hinnehmen würde. Hoffen wir, dass das Trump-Regime bald Geschichte ist!
zum Beitrag16.08.2026 , 23:37 Uhr
Ich sehe das ähnlich. Demokratie erfordert die aktive Mitarbeit der Bürger - vor Ort oder regional und je nach den eigenen Möglichkeiten. Und vielleicht erwartet man auch zu viel, wenn man verlangt, eine Regierung müsse vor allem die subjektive "Zufriedenheit" ihrer Bürger im Fokus haben, dies erst recht in einer Zeit ernster, komplexer globaler Krisen.
zum Beitrag16.08.2026 , 13:26 Uhr
Die AgD wird, das hat sie, finde ich, schon gezeigt, keinerlei(!) Mittel scheuen, die Macht zu erringen und zu behaupten; und ihre Wähler stimmen für die Partei auch nicht aus Protest, sondern aus Überzeugung (um Ressentiments auszuleben, Rache zu üben oder so etwas wie Selbstwirksamkeit zu erfahren). Mit Stil und 'sauberen Händen' unterzugehen, ist keine Option! Ich schließe mich der Argumentation von Frau Wegge an und finde, man sollte einen Verbotsantrag zumindest vom Bundesverfassungsgericht prüfen lassen, auch wenn man am Ende darauf verzichten muss, ihn zu stellen.
zum Beitrag12.08.2026 , 14:37 Uhr
Die Sonnenfinsternis von 1999 konnte man auch, ganz ohne die passende Brille, durch eine CD-ROM beobachten.
zum Beitrag07.08.2026 , 08:46 Uhr
Zwei meiner Angehörigen sind nach ca. 45 Versicherungsjahren in die Altersrente für besonders langjährig bzw. langjährig Versicherte gegangen - beide sind im Alter von ungefähr 17 in den Beruf gestartet, der eine war in verschiedenen Bereichen der Krankenpflege, der andere in mehreren Berufen und zuletzt als Außendienstler tätig. Ich finde, wer dem zunehmendem Druck, der immer stärkeren Arbeitsverdichtung überhaupt 45 Jahre standhält, verdient alle Hochachtung, und ja, wessen Gesundheit das überhaupt mitmacht, der sollte dann auch das Recht haben, nach diesen 45 Versicherungsjahren als 'Eckrentner' abschlagsfrei in Rente zu gehen. Das Modell wird ohnehin in absehbarer Zeit auslaufen.
zum Beitrag05.08.2026 , 14:01 Uhr
Viele verschiedene Nationen in meinem Stadtviertel (weiter nördlich). Es gibt kulturelle Unterschiede, und manchmal ärgere ich mich: z.B. über Verständigungsschwierigkeiten, über andere Vorstellungen der Abfallentsorgung; manches freut mich auch: z.B. die höheren Ansprüche an die Frische von Obst und Gemüse. Dank des Engagements der Stadt gibt es wenig Probleme im Mit- bzw. Nebeneinander. Und wenn man mit Leuten spricht, stellt man fest, dass die Wünsche und Bedürfnisse über die Kulturen hinweg ähnlich sind; wir sind alle Menschen.
zum Beitrag04.08.2026 , 15:15 Uhr
Wenn stimmt, was Sie sagen, dass nämlich lediglich Einzelexemplare bibliothekarisch archivierter und prinzipiell öffentlich weiter zugänglicher Druckschriften gescannt und vernichtet werden, mag das vertretbar sein. Skepsis bleibt.
zum Beitrag04.08.2026 , 10:58 Uhr
Natürlich werden nicht "antike", sondern 'nur' antiquarische Bücher im großen Stil von ausländischen, uns nicht wohlgesonnenen Firmen aufgekauft und geschreddert. Wer den Unterschied zwischen 'antik' und 'antiquarisch' nicht kennt, wird kaum die TAZ lesen. Mit dem in diesen Büchern aufgehobenen Wissen passiert im Grunde etwas Ähnliches, was z.B. auch mit Saatgut passiert ist: Es wird der Allgemeinheit entzogen, z.T. vernichtet (bei Büchern, sofern Kontexte und Materialität betroffen sind), vor allem aber zum exklusiven Eigentum von Finanzinvestoren, die darüber bestimmen werden, wer zu welchen Konditionen Zugang dazu erhält. Das ist eine extrem ungute Entwicklung und befindet sich auf einer ganz anderen Ebene als die schon immer erfolgte Entsorgung von 'Altpapier'. Die Folgen einer extremen Ökonomisierung und Privatisierung lassen sich schon heute in den USA besichtigen.
zum Beitrag11.07.2026 , 07:05 Uhr
Dieser Kahlschlag ist im Grunde ein Konjunkturprogramm nicht nur für die Rüstungsindustrie, sondern auch für die Versicherungsbranche. Wer sich private Kranken- und Pflegeversicherungen nicht leisten kann, für den wird es erheblich schwieriger werden, rechtzeitig an erforderliche Leistungen zu gelangen. Dabei sollte man eigentlich erwarten, dass verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und Sparzwang wirklich alle Bereiche treffen, sämtliche Reserven gehoben werden, und nicht nur die Menschen getroffen werden, die keine Lobby haben.
zum Beitrag27.06.2026 , 07:31 Uhr
Die Zahl der Rentenpunkte hängt auch von der Höhe des rentenversicherungspflichtigen Einkommens ab, nicht nur von den Versicherungsjahren. Aber wie schon von anderen bemerkt: dass sich eine akademische Bildung auch finanziell auszahlt, ist schon lange nicht mehr sicher, und auch bei Leuten mit akademischer Ausbildung sinkt im Alter die Leistungsfähigkeit; dass Arbeitgeber sie irgendwann nicht mehr wollen, hat durchaus auch berechtigte Gründe.
zum Beitrag23.06.2026 , 16:12 Uhr
Ich stimme Ihnen zu. - Schon wieder wird unterstellt, gerade Frauen seien nicht in der Lage, die Konsequenzen ihrer Entscheidungen abzusehen, das finde ich ebenfalls übergriffig. Es sollte doch reichen, immer wieder auf diese möglichen (in bestimmten Konstellationen auch wahrscheinlichen) Konsequenzen hinzuweisen. - Ich vermute, dass sich mit der Abschaffung der Minijobs ein Teil der bisher so erledigten Aufgaben auf gewöhnliche unselbständige Arbeit verlagern wird (was in diesem Fall ja erwünscht ist), dass sich andere ehemalige Minijobber mit den üblichen Abgaben und Pflichten werden selbständig machen müssen (auch dies vielleicht erwünscht) und viele andere, die das aus verschiedenen Gründen nicht können (Rentner, manche Studierende), schlicht und ergreifend aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden. - Aufgaben auf der einen und Bedürfnisse auf der anderen Seite verschwinden ja nicht, nur weil die Bedingungen, sie zu erfüllen, erschwert werden.
zum Beitrag23.06.2026 , 11:05 Uhr
Ich stimme Ihnen zu. Für Rentner, die auf den Hinzuverdienst angewiesen sind, die aber niemand mehr regulär einstellen wird, würde es schwerer, zurechtzukommen.
zum Beitrag23.06.2026 , 10:59 Uhr
Was sagen Sie den Rentnern, die dank eines Minijobs der Altersarmut ein Stück entkommen möchten?Vernachlässigbar?
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