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23.09.2026 , 18:31 Uhr
Ich feiere den Wahlsieg der Linken in Berlin und gratuliere Frau Eralp. Ich habe seit den 80ern eine lange Reihe schlimmer regierender Bürgermeister erlebt und nie einen so sympathischen und liebevollen Menschen wie sie. Ich bin überzeugt, dass sie das kann. Und klar gibt es in der Linken- wie in jeder Partei- Menschen mit fragwürdigen Überzeugungen. Aber die Schmutzkampagnen die jetzt laufen sind sehr durchsichtig. Lasst euch nicht zerlegen, Berliner Linke. Führt ruhig und sachlich eure Sondierungsgespräche, einigt euch und verbessert das Leben der Menschen, dafür seid ihr gewählt worden.
zum Beitrag09.09.2026 , 22:20 Uhr
Vielen Dank für diesen Artikel, genau so ist es- es sind die niedrigsten Instinkte, die Personen dazu bringen, ihr Kreuz bei Blau zu setzen.
zum Beitrag06.09.2026 , 22:52 Uhr
Bitterer Abend. Aber fast die Hälfte der Sachsen-Anhalter will offenbar das Ergebnis. Lasst sie also regieren, möglichst schnell. Nachdem es kein Parteiverbot gab, ist dies die einzige Möglichkeit, dass sie sich selbst zerlegen, denn das tun sie und die Menschen werden nur so merken, dass es ihnen mit der AFD schlecht geht. Vorher aber bitte alle Andersdenkenden das Land verlassen! Ihr seid alle herzlich willkommen in NRW.
zum Beitrag25.08.2026 , 22:37 Uhr
Ein ausgewogener Artikel zu einer schwierigen Frage. Ich stimme mit dem Autoren überein: Auch ich, Linke, Frau, Jahrgang 1962, grundsätzlich friedlich, bin bereit, die Freiheit und die Verletzlichen mit allen Mitteln, ohne Rücksicht auf meine Person zu verteidigen. Aber meine Töchter geb ich nicht. Pazifist zu sein ist einfach in friedlichen Zeiten.
zum Beitrag28.07.2026 , 22:24 Uhr
Als weiße, privilegierte, dennoch linke, auf dem Land lebende christliche Frau über 60 kann ich merkwürdigerweise das Gefühl zunehmender innerer Heimatlosigkeit und Leiden unter Rassismus nachvollziehen. Auch ich denke immer häufiger daran, auszuwandern, nur wohin? Immerhin kann ich noch in meiner Mutter-Sprache denken, singen und schreiben. Es ist die Sprache von Else- Lasker Schüler, Rose Ausländer, Mascha Kaleko und Hannah Arendt, die mich getragen hat in meiner Jugend und die für mich Heimat ausmacht. Es ist heute die Sprache einer May Ayim. Aber die real existierenden und agierenden DeutschInnen kann ich immer weniger ertragen. Es fehlen mir immer häufiger das Zuhören, der Respekt für das Gegenüber, und das Anerkennen, dass es keine einfachen Lösungen gibt.
zum Beitrag13.06.2026 , 07:08 Uhr
Die Idee, Menschen, die sich auf den Weg machten, um Freiheit und Frieden zu suchen, in Lagern einzusperren, ist leider nicht neu- bleibt aber zutiefst inhuman und verachtenswert. Mit diesem Vorgehen schafft sich Europa als Garant für Menschenrechte und Freiheit und Freizügigkeit ab. Das wird eine Auswirkung auf unser Denken und Fühlen haben. Wir müssen politischen Widerstand leisten!
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