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02.06.2026 , 21:38 Uhr
Was mir in Ihrem Artikel zu kurz kommt, ist, dass die Stadt nicht halb so 'gespalten' ist, wie es immer wieder suggeriert wird. Die Bürgerinitiative hat sich von Anfang an mehr als „unsportlich" verhalten. Neben massiven verbalen Entgleisungen gegenüber Anhängern des VfB und erfundenen verallgemeinernden Unterstellungen („viele Fans des VfB wären rechts und gewaltbereit", „sie würden durch ihre Anwesenheit bei den Ratssitzungen Angst unter den Abgeordneten verbreiten und Druck ausüben" usw.) waren viele vorgebrachte „Argumente" gegen das Stadion schlichtweg an den Haaren herbeigezogen. Kurzum: Durch die Gruppe von laut motzenden Gegnern, von denen der eine oder andere schon vorher in Oldenburg nicht ganz unbekannt war, fühlten sich wesentlich weniger Menschen angesprochen, als es in der hiesigen Presse immer wieder verbreitet wurde. Von Anfang an wurde versucht, die Fans als dumme Rowdies hinzustellen. Im Grunde war es eine Auseinandersetzung zwischen einer Handvoll Rentner auf ihrem Kreuzzug gegen etwas, das sie nicht verstehen und deshalb ablehnen, und den hoch engagierten Fans des Vereins. Ach ja: Beleidigt wurden Abgeordnete des Stadtrats tatsächlich. Aber nicht von den Fans.
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