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30.05.2026 , 22:09 Uhr
Dann ist der ganze Osten mit Ausnahme Berlin total verpeilt?
zum Beitrag30.05.2026 , 10:46 Uhr
Was will dieser Artikel aussagen, dass alle AfD-Anhänger eine geringe Allgemeinbildung und keinen Job haben? Ist nicht der Fall, denn dann hätte die AfD hier in Sachsen-Anhalt sicher nicht solch eine Fürsprache von mehr als 40%!! Wir haben hier laut der Meldung vom Mai 2026 eine Arbeitslosenquote von 8%. Besser wäre es, für unser (Bundes-)Land sinnvolle Politik zu betreiben und nicht einzelne Parteien zu verteufeln. Egal, wer demnächst welche Wahlen gewinnt, ich sehe so schwarz. Meine Meinung: Uns fehlen einfach die kompetenten Politiker. Wahlprogramme sind das eine, deren Umsetzung das andere.
zum Beitrag23.05.2026 , 19:04 Uhr
Stimme ich vollends zu. Wieso muss Hauswirtschaft in der Schule gelehrt werden? Auch im Biologieunterricht Hygiene? Das sind Themen, die eigentlich ins Elternhaus gehören. Unabhängig davon, was nützt die Intelligenz und Motivation eines Kindes bei diesen Rahmenlehrplänen, diesen Schulbüchern, dieser Lehrmethodik - hätte ich mit der heutigen Methodik und Didaktik Chemie, Mathe oder Physik gelehrt bekommen - niemals wäre ich Diplom-Chemieingenieurin geworden. Das gegenwärtige Abi ist ein Witz. Zu meiner Zeit waren Deutsch und Mathematik für die schriftliche Prüfung Pflicht. Heute kann man die Abi-Prüfung in Mathematik galant umgehen!! Unverständlich ist mir auch, wie mit Berufsabschlüssen, das Schulbildungsniveau angehoben werden kann?! Beispiel hier in Sachsen-Anhalt: Ein Förderschüler (m/w), geht in die BvB macht dort den Hauptschulabschluss als Nichtschüler, danach eine dreijährige Ausbildung im Einzelhandel, schließt diese mit 2,5 ab und erhält dann den erweiterten Realschulabschluss, sprich kann nun auch das Abitur nachholen. Zwischen dem Niveau der Fächern für Einzelhandelskaufleute und den Fächern der 10. Klasse an der Realschule liegen auch in unserem Bildungssystem Welten.
zum Beitrag23.05.2026 , 16:40 Uhr
Das stimmt so nicht. Wir haben beide studiert und einen autistischen Sohn (Asperger-Syndrom) mit Interesse an Naturwissenschaften und Geschichte, insbesondere dem alten Ägypten. Sicher ermöglichte unser Geldbeutel ihm, Fachliteratur zu kaufen. So eignete er sich autodidakt die altägyptische Sprache samt Nebensprachen, die darin einflossen an, aber einen Schulabschluss hat er nicht. Mit 15 Jahren entwickelte er eine Sozialphobie. Nach vier Schulen, darunter auch eine Privatschule nahmen wir ihn aus dem staatlichen Schulsystem. Wir beide sind seit Ende der 1990er in der beruflichen Aus- und Weiterbildung beschäftigt und arbeiten mit Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Migrationshintergrund. Stand jetzt 2026 ist das Niveau so schlecht wie noch nie. 98% beherrschen kein Kopfrechnen, selbst bei 10% von irgendetwas greifen 88% zum Taschenrechner. Grammatik und Rechtschreibung sind gruselig. Für das Vermitteln der Lehrstoffes brauche ich immer mehr Zeit, komplexere Lerninhalte werden schnell wieder vergessen. Fazit: Das allgemeinbildende Schulsystem bereitet nicht auf eine Berufsausbildung vor, trotz des Mottos des lebenslangem Lernens.
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