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15.05.2026 , 11:18 Uhr
Was mich gerade etwas schockiert: wie kommt es, dass sich jemand traut, offen über seine Erfahrungen WEGEN des migrantisch-seins zu schreiben, und in den Kommentaren lese ich kaum Empathie, sondern: "ja, das stimmt, ABER Frauen/ Behinderten/ Unterschicht-Kindern/ DDR-Kinder haben das doch auch". Für mich (als weibliches Kind von Migranten) fühlt sich das doch sehr ählich an, wie wenn ich von sexistischen Erfahrungen berichte und mir ein Mann sagt "hab dich doch nicht so.". Doch, liebe Leute. Nehmt unsere Erfahrungen ernst als das, was sie sind, bitte. Der Autor ignoriert nicht, dass Frauen/Behindete/Unterschicht-Kinder/DDR-Kinder es nicht auch schwer haben. Aber in seinem Artikel geht es nunmal darum, dass es einen Leistungsdruck und Andersbehandlung eben *wegen des migrantischseins* gibt. Danke Levi Okur, ich fühle mich mit dem Artikel sehr repräsentiert und gesehen. Und möchte ihn als Motivation sehen, dass wir eine Gesellschaft bauen, die für alle besser ist, halt auch für Migrant*innen.
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