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05.09.2026 , 07:23 Uhr
Schaut auf Wien, es ist möglich. Wohnbaugenossenschaften, gemeinnützige oder freie, bauen, nicht der Staat selbst baut, aber es gibt klare Vorgaben und Förderung.
zum Beitrag03.09.2026 , 11:41 Uhr
Das Mietthema ist (leider) nun so komplex geworden wie das Migrationsthema, weil zu lange nicht von den Kommunen, Ländern und vom Bund darauf geantwortet wurde. Die Gründe liegen Jahrzehnte zurück und es lässt sich nun nicht von heute auf morgen lösen. Es ist die soziale Frage des Jahrhunderts geworden. (KI und Klimawandel kommen noch.) Der Hauptgrund ist die Privatisierung des Wohnens und des Wohnungsbaus Ende der 1990er bis heute. Die Kommunen haben zu viel Grund und Wohnungen verkauft, um ihre Haushalte zu retten. Die einzige, aber nur mittelfristig wirksame Maßnahme wäre ein Bundesgesetz: Jedes Wohnhaus, das neu gebaut wird, muss 1/3 Sozialwohnungen (mit Bindung), 1/3 Genossenschaft und 1/3 freier Markt sein. So hat jeder etwas davon, auch die Investoren. Lernt doch von anderen Städten!!!
zum Beitrag29.08.2026 , 09:03 Uhr
Das Wichtigste: SM ist nicht gleich das Internet. WWW bedeutet viel, viel mehr und häufig Besseres. Teilhabe ist auch möglich und vielleicht entstehen ja so etwas wie Foren und Infoseiten, wo man sich austauschen und informieren kann. (Das wäre doch mal ein ganz neues Geschäftsmodell ;)
zum Beitrag21.08.2026 , 17:53 Uhr
Was für ein Null-Kommentar! Ihr (die TAZ) könnt das besser und ihr müsst es besser können. Der Vergleich sei falsch. "Es wäre eine Verharmlosung der NS-Herrschaft, unterstellte man der AfD eine ähnliche Politik wie Adolf Hitler ab 1933. Das hat Knobloch nicht getan. Aber so bleibt es hängen." Also, sie hat es nicht getan und euer Job wäre es, dass es eben so nicht hängen bleibt. Stattdessen kolportiert ihre die falsche Essenz, statt die AfD wirklich und tatsächlich mit der NSDAP zu vergleichen, wohlgemerkt: nicht gleichzusetzen!!! Die Bewegung und das Menschenbild dahinter, der gesellschaftliche Zustand, die Emotionen (Angst, Wut, Hass), das Denken (Mindset) der AfD-Wähler und Wählbaren, die geopolitische Lage, die neue Lust an der Zerstörung und der Politikstil, die Verunsicherung bei existentiellen Themen wie: Migration, Islam, Krieg, KI, Klima, Rente/Pflege ... Ihr solltet Frau Knobloch beispringen, ihr müsst nicht voll und ganz zustimmen, aber aufzeigen, dass sie möglicherweise aus sehr guten Gründen nicht ganz falsch liegt und ihr es gut verstehen könnt, weil ihr es wollt, weil ihr es nicht besser wissen könnt. Tabuisierung ist keine gute Idee, aber Verharmlosung auch nicht.
zum Beitrag08.06.2026 , 08:14 Uhr
Volksabstimmungen auf Bundesebene sehe ich wie der Autor kritisch, ohne Übung und in der derzeitigen Lage. Aber es sollten unbedingt verbindliche Abstimmungen auf Landes- und Kommunalebene flächendeckend eingeführt werden. Mit legislativen Konsequenzen. Die Themen sind dann automatisch spezifischer, konkreter und berühren die Interessen der Einwohner. Und die Deutschen üben sich in Mitbestimmung. Was mich aber generell aufregt ist das Gejammer: "ich kann nicht mitreden, nur alle vier Jahre ein Kreuz machen, es ändert sich sowieso nichts ..." Das ist grundsätzlich falsch: Werdet selbst aktiv, beteiligt euch, werdet Mitglied, organisiert Veranstaltungen und das Wichtigste bei alledem: Geht wählen bei den Kommunalwahlen, Landtagswahlen, Europawahlen, Betriebsrats- und Personalratswahlen, Elternvertreterwahlen, Vereinswahlen etc. Es gibt pro Jahr so viele Kreuze zu machen, so viel zu entscheiden, wenn man nur will.
zum Beitrag04.06.2026 , 16:55 Uhr
Meine Stationen: Bodensee, Mittelfranken, Hessen, Berlin, Westfalen-Lippe, Madrid, Belgrad, Wien. Ich bin in meinen 50 Lebensjahren nie wegen der Stimmung in einer Region weggezogen, sondern immer aus persönlichen, privaten, positiven Gründen: Studium, Beruf, Liebe, Familie. Erst seit ein paar Jahren habe ich diese Gedanken, dass ein Land mitsamt der Gesellschaft rapide bergab gehen kann. Aber daran sind wir alle beteiligt: Die, die es gut mit anderen Menschen meinen, und die, die es schlecht meinen. Egal, wohin ich sehe (Schweiz, Serbien, Spanien, Österreich, Deutschland), gibt es diese Tendenz, über andere/fremde zu jammern, sie auszugrenzen, sie verantwortlich für das eigene Schicksal zu machen. Dass man sich dabei selbst schlecht macht, unattraktiv, abstoßend ...? Negativspirale. Gesellschaftsdepression. Zeitenwende. Alles in allem ist es nirgendwo besser, soziale Kontrolle und Langsamkeit in der Schweiz, Umweltverschmutzung und Korruption in Serbien, Fremdenfeindlichkeit und Vergangenheitsliebe in Österreich, Segregation und Ausbeutung in Spanien, Jammerfetischismus und Arroganz in Deutschland. Man kann nicht alles haben und wenn man etwas hat, möchte man was anderes. Blöd.
zum Beitrag25.05.2026 , 14:36 Uhr
Bitte, bitte, bitte einfacher formulieren. Das ist sonst akademisches Geschwurbel, diesmal vielleicht von der "richtigen" Seite, gut gemeint und wichtig. Aber ein Text, in dem jedes zweite Wort ein Fachbegriff oder ein Fremdwort ist, ist für eine Tageszeitung ein schlechter Text.
zum Beitrag07.01.2026 , 17:59 Uhr
Sehr interessante Gedanken, aber mit Grönland und Trump wäre ich mir nicht so sicher. Vielleicht nicht morgen, aber am 201. Tag steht irgendein mafiöser Deal. Die Vorbereitungen laufen bestimmt schon seit Amtsantritt im Hintergrund: Schmieren, korrumpieren, ablenken, desinformieren, Opposition in Grönland finanzieren, öffentliche Meinung über flood the zone with bs manipulieren. Alles Niederträchtige, Widerwärtige und Unanständige, was man sich so unter Menschen vorstellen kann, ist bei dieser Trump-Clique vorstellbar.
zum Beitrag07.01.2026 , 17:15 Uhr
Sie irren: Leider sagen mittlerweile wieder genug Menschen und Machtmenschen, dass Klimawandel und Umweltschutz nicht wichtig sind. Außerdem kennen Trump, Putin und viele andere keine Verbündeten und die Grenze zur Anbiederei und Arschkriecherei ist von der EU teils schon überschritten worden. Wir sollten zurückgehen - jetzt. Und letztlich sollte Europa sich sehr gut überlegen, ob man wirklich mit dieser Mafiabande in den USA verbündet sein will. Denn damit machen wir uns jedesmal mitschuldig und tragen die Mitverantwortung für machtgeile, widerwärtige, menschenfeindliche, willkürliche, illegale, faschistoide Entscheidungen der Washingtoner Clique.
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