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08.06.2026 , 08:14 Uhr
Volksabstimmungen auf Bundesebene sehe ich wie der Autor kritisch, ohne Übung und in der derzeitigen Lage. Aber es sollten unbedingt verbindliche Abstimmungen auf Landes- und Kommunalebene flächendeckend eingeführt werden. Mit legislativen Konsequenzen. Die Themen sind dann automatisch spezifischer, konkreter und berühren die Interessen der Einwohner. Und die Deutschen üben sich in Mitbestimmung. Was mich aber generell aufregt ist das Gejammer: "ich kann nicht mitreden, nur alle vier Jahre ein Kreuz machen, es ändert sich sowieso nichts ..." Das ist grundsätzlich falsch: Werdet selbst aktiv, beteiligt euch, werdet Mitglied, organisiert Veranstaltungen und das Wichtigste bei alledem: Geht wählen bei den Kommunalwahlen, Landtagswahlen, Europawahlen, Betriebsrats- und Personalratswahlen, Elternvertreterwahlen, Vereinswahlen etc. Es gibt pro Jahr so viele Kreuze zu machen, so viel zu entscheiden, wenn man nur will.
zum Beitrag04.06.2026 , 16:55 Uhr
Meine Stationen: Bodensee, Mittelfranken, Hessen, Berlin, Westfalen-Lippe, Madrid, Belgrad, Wien. Ich bin in meinen 50 Lebensjahren nie wegen der Stimmung in einer Region weggezogen, sondern immer aus persönlichen, privaten, positiven Gründen: Studium, Beruf, Liebe, Familie. Erst seit ein paar Jahren habe ich diese Gedanken, dass ein Land mitsamt der Gesellschaft rapide bergab gehen kann. Aber daran sind wir alle beteiligt: Die, die es gut mit anderen Menschen meinen, und die, die es schlecht meinen. Egal, wohin ich sehe (Schweiz, Serbien, Spanien, Österreich, Deutschland), gibt es diese Tendenz, über andere/fremde zu jammern, sie auszugrenzen, sie verantwortlich für das eigene Schicksal zu machen. Dass man sich dabei selbst schlecht macht, unattraktiv, abstoßend ...? Negativspirale. Gesellschaftsdepression. Zeitenwende. Alles in allem ist es nirgendwo besser, soziale Kontrolle und Langsamkeit in der Schweiz, Umweltverschmutzung und Korruption in Serbien, Fremdenfeindlichkeit und Vergangenheitsliebe in Österreich, Segregation und Ausbeutung in Spanien, Jammerfetischismus und Arroganz in Deutschland. Man kann nicht alles haben und wenn man etwas hat, möchte man was anderes. Blöd.
zum Beitrag25.05.2026 , 14:36 Uhr
Bitte, bitte, bitte einfacher formulieren. Das ist sonst akademisches Geschwurbel, diesmal vielleicht von der "richtigen" Seite, gut gemeint und wichtig. Aber ein Text, in dem jedes zweite Wort ein Fachbegriff oder ein Fremdwort ist, ist für eine Tageszeitung ein schlechter Text.
zum Beitrag07.01.2026 , 17:59 Uhr
Sehr interessante Gedanken, aber mit Grönland und Trump wäre ich mir nicht so sicher. Vielleicht nicht morgen, aber am 201. Tag steht irgendein mafiöser Deal. Die Vorbereitungen laufen bestimmt schon seit Amtsantritt im Hintergrund: Schmieren, korrumpieren, ablenken, desinformieren, Opposition in Grönland finanzieren, öffentliche Meinung über flood the zone with bs manipulieren. Alles Niederträchtige, Widerwärtige und Unanständige, was man sich so unter Menschen vorstellen kann, ist bei dieser Trump-Clique vorstellbar.
zum Beitrag07.01.2026 , 17:15 Uhr
Sie irren: Leider sagen mittlerweile wieder genug Menschen und Machtmenschen, dass Klimawandel und Umweltschutz nicht wichtig sind. Außerdem kennen Trump, Putin und viele andere keine Verbündeten und die Grenze zur Anbiederei und Arschkriecherei ist von der EU teils schon überschritten worden. Wir sollten zurückgehen - jetzt. Und letztlich sollte Europa sich sehr gut überlegen, ob man wirklich mit dieser Mafiabande in den USA verbündet sein will. Denn damit machen wir uns jedesmal mitschuldig und tragen die Mitverantwortung für machtgeile, widerwärtige, menschenfeindliche, willkürliche, illegale, faschistoide Entscheidungen der Washingtoner Clique.
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