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11.04.2026 , 06:51 Uhr
Herr Arnold hat ja in einigen Dingen anscheinend eine Meinung, die ich teilen kann. Big Tech und andere große Unternehmen, Lobbyismus und Medienmacht. Aber was ist das bitte für ein Interview.
taz: Sie haben nichts mit den Vulkangruppen zu tun? Arnold: Warum sollte ich?
Und dahinter ständig „das muss ja nicht meine Meinung sein“,“das steht da ja nicht“ etc. Im Grunde ein Plädoyer „Alles Kann, nichts Muss“. Der Großteil des Interviews lässt die Fragen weiter offen. Das mag bewusst so sein. Aber wenn Herr Arnold sich mal so richtig freisprechen wollte, fand ich das jetzt nicht gelungen. Da hätte ich mir auch ein Interview mit Scholz zu Cum-Ex durchlesen können.
zum Beitrag01.04.2026 , 14:10 Uhr
Rheinmetall hat der Ukraine mehr verkauft als ich. Richtig. Rheinmetall ist keine veraltete Bude. Aber wenn der Chef des Ladens sich hinstellt und die Menschen, die die größte Erfahrung beim Einsatz effektivster Mittel haben als kleine Schrauber abtut, zeigt es seine Naivität. Wenn Ukrainer etwas wirkungsvolles mit einem hundertstel des Preises herstellen, hat er seine Drohnen overegineered. Wenn ich regelmäßig auf einer Straße parke die monströse Einparkhilfen hat, benötige ich keine Einparkhilfe. Und wenn 50 300 Euro Drohnen einen Panzer für mehrere Millionen Euro zerstören können, brauche ich dazu keinen Bombenteppich legen.
zum Beitrag28.03.2026 , 23:02 Uhr
„ Wenn die Straße von Hormus nicht bald wieder befahrbar ist, werden die Ölpreise in unbekannte Höhen schießen. Es ist erstaunlich, dass Trump nicht erkannt hat, dass Öl und Gas zu Waffen würden.“
Was wäre denn, wenn Trump dies erkannt hat? Wenn er gesehen hat, dass die Übergewinne der fossilen Konzerne zu Beginn des Ukraine Kriegs zu 80% bei den reichsten 0,1% Menschen gelandet sind. Und wenn er gesehen hat, dass die EU ihre Übergewinnsteuer 2025 wieder abgeschafft hat?
Ich finde bei Trump passt es einfach so gut wie immer, wenn man versucht eine Verbindung aus vermeintlich blöden Entscheidungen auf persönliche (oder familiäre) Bereicherung zu ziehen. Er kann zudem nicht wiedergewählt werden. Und er regiert hauptsächlich mit Dekreten am Kongress vorbei. Sogar die Midterms können ihm dann egal sein.
Also wenn man davon ausgeht, dass es allein darum geht in den nächsten drei Jahren möglichst viel Geld für sich und seine Buddy’s zu erzielen, sind Trumps Aktionen alle recht zielgerichtet.
zum Beitrag28.03.2026 , 08:46 Uhr
Ich habe als Jugendlicher in einem Ort mit 2500 Einwohnern gelebt. Großes Jugendzentrum mit mehreren Räumen, Theke, Kicker, Billiardtisch. Wir konnten sogar kleine Bands 1-2 mal im Jahr einladen.
Nun lebe ich in einem Ort (ca.2000 Einwohner) mit einem Jugendzentrum das aus einem Raum besteht, der kleiner ist als mein Wohnzimmer. PC der älter ist als ich, ein Sofa, ein paar Regale mit Gesellschaftsspielen die ebenso alt sind. Ein Billiardtisch, bei dem der Lauf einer Kugel unter das Glücksspielgesetzt fallen müsste. Die Investitionen in die Jugend haben sich verteilt. Und jetzt ist die Frage: erst mehr Investitionen in die Jugend oder einfach erst sparen und darauf warten, dass mehr Jugendliche entstehen?
zum Beitrag25.03.2026 , 06:43 Uhr
Die Probleme der SPD haben doch schon viel früher angefangen. Als sie den Kanzler stellten und die Agenda 2010 verabschiedet hatten, sind sie danach hart aufgeschlagen. Dann haben sie versucht, die Agenda wieder zurückzudrehen und sich zu distanzieren. Nun wollen sie die Agenda 2030 wieder mittragen, die diesmal die CDU initiiert. Der Kreis wiederholt sich.
Die SPD findet kein eigenes Bild. In die Verhandlungen für den Koalitionsvertrag schickt sie den linkeren Anteil der Partei. Die Posten bekommt dann der Wirtschaftsflügel. Das kann man schwer verkaufen. Sie könnte wenigstens durch Beobachtung lernen. Die CDU übernimmt die Themen der AfD und erntet keine höhere Zustimmung. Die Leute bleiben bei dem Original. Nun möchte die SPD die Themen der CDU übernehmen. Das wird genauso wenig funktionieren.
Vor 30 Jahren stand die SPD für mich für einen moderat linken Ansatz. Noch viel Wirtschaft drin, aber mit einer Tendenz, sich für Geringverdiener, Mittelschicht UND Sozialhilfeempfänger einzusetzen.
Die Themen schließen sich nicht aus, liebe SPD. Es sei denn, man möchte nicht an das Geld wirklich reicher Menschen, die immer reicher werden.
zum Beitrag23.02.2026 , 15:05 Uhr
Bewertung der Lage durch Staatsanwaltschaft:
Die Anklage wirft dem Polizisten vor, dass er trotz des Fehlens einer tatsächlichen Notwehrlage geschossen habe und erkennen hätte müssen, dass Lorenz A. lediglich fliehen wollte; daraus ergibt sich nach Ansicht der Staatsanwaltschaft der Vorwurf der fahrlässigen Tötung. Sie bewertet, dass Lorenz A. vor den Schüssen nicht mehr unmittelbar gefährlich war, und hat deshalb gegen den Beamten Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben. Sie bewertet, dass Lorenz A. vor den Schüssen nicht mehr unmittelbar gefährlich war, und hat deshalb gegen den Beamten Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben.
Er wurde er von hinten mit 5 Schüssen getroffen, was nun zur Einschätzung der Staatsanwaltschaft führt.
Während man Lorenz A. sicherlich ebenfalls anklagen könnte, aufgrund der Beschreibung der Staatsanwaltschaft des vorherigen Geschehens, erübrigt sich dieses aber vermutlich.
zum Beitrag27.01.2026 , 16:36 Uhr
Ok und nun hört Macron auf politische Inhalte in sozialen Medien zu teilen? Oder versperrt er den Jugendlichen den Zugang zum aktuellen politischen Geschehen?
Australien blockt auch YouTube. Lehrer Schmidt hat sicher schon tausenden Jugendlichen in Mathe geholfen wo andere Lehrer entweder nicht die Skills oder die Zeit mitgebracht haben.
Wenn Social Media ein Problem darstellt, sollte dort angesetzt werden. Härtere Restriktionen für die Plattformen, statt der Kapitualtion vor der Unterscheidung zwischen nützlichen und destruktiven Inhalten.
zum Beitrag27.12.2025 , 18:00 Uhr
Ok, ein paar Fakten dazu, falls sie sie nicht selbst gefunden haben. Mögliche negative Folgen von Social Media, die bei Erwachsenen nachgewiesen wurden.
1) Psychische Gesundheit: Erhöhtes Risiko für Angst, Depressionen und Stress bei Jugendlichen und Erwachsenen.
2) Vergleichsdruck und Selbstbild: Tritt bei allen Altersgruppen auf, wenn auch bei Jugendlichen stärker ausgeprägt.
3) Schlafprobleme: Häufig bei Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen nachweisbar.
4) Ablenkung und Produktivitätsverlust: Betrifft Erwachsene ebenso wie junge Menschen.
5) Radikalisierung, Fehlinformationen und Polarisierung: Relevante Risiken für erwachsene Nutzer.
Gibt noch ein paar andere, aber das sind für mich erstmal die wichtigsten. Warum macht Australien es also „richtig“? Australien kneift vor dem eigentlichen Problem. Wir auch im Artikel geschrieben.
Zudem aus meiner Sicht: wenn Jugendliche unter 16 sich nicht mehr über Social Media informieren können, darf gesellschaftliche und politische Diskussion und Kommunikation nicht mehr über Social Media stattfinden. Jugendliche haben ein Recht auf Information. Findet diese in sozialen Medien statt, werden sie ausgeschlossen.
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